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Von unserem Mitarbeiter Daniel Krauter · 27.07.2015

Schütt-Elf scheidet aus

Fußball – WFV-Pokal: SSV Reutlingen II – VfL Sindelfingen 2:0 (0:0)

Stark ersatzgeschwächt schied der VfL Sindelfingen in der ersten Runde im WFV-Pokal bei Bezirksligist SSV Reutlingen II aus. Die Schütt-Elf zog trotz zahlreicher Torchancen mit 0:2 den Kürzeren.

„Das Ausscheiden ist kein Beinbruch. Dennoch ärgert es mich, dass wir so viele Chancen vergeben haben“, sagte Sindelfingens Trainer Maik Schütt nach der 0:2-Niederlage beim SSV Reutlingen II. Vor allem in der ersten Halbzeit erspielte sich der Verbandsligist zahlreiche nennenswerte Tormöglichkeiten. Zu allem Überfluss kam hinzu, dass Roberto Klugs Treffer in der 19. Minute aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde. „Wenn wir da mit 1:0 in Führung gehen, dann läuft das Spiel ganz anders“, ist sich Sindelfingens Co-Trainer Elvir Adrovic sicher.

Beim VfL Sindelfingen fehlten urlaubs- und verletzungsbedingt zahlreiche Akteure, allen voran Kapitän Daniel Kniesel und Oliver Glotzmann. Zudem waren die beiden etatmäßigen Torhüter ebenfalls verhindert. So musste Feldspieler Alexander Wetsch das Tor hüten. „Alex hat es gut gemacht. Vor allem im ersten Durchgang musste er allerdings überhaupt nicht ins Geschehen eingreifen, so Elvir Adrovic.

Zweimal Roberto Klug, Martin Frick und Andreas Poser hatten in Durchgang eins gute Möglichkeiten ihre Farben in Führung zu bringen, hatten aber ihr Visier nicht richtig eingestellt. Von den Hausherren war vor der Pause nicht viel zu sehen. In der zweiten Halbzeit erwischte Reutlingen II den VfL auf dem falschen Fuß und ging in der 51. Minute durch Artavasd Vardanyan mit 1:0 in Führung. Bereits sieben Zeigerumdrehungen später legte Marcel Brandstetter mit einem verwandelten Strafstoß zum 2:0 nach.

Der VfL Sindelfingen war vom Zwei-Tore-Rückstand geschockt und wachte erst in der Endphase wieder auf. Zweimal Andreas Poser, Ekin Kör und Mahmut Yorulmaz scheiterten allerdings in aussichtsreicher Situation. „Ich glaube, wir hätten noch ein paar Stunden weiterspielen können. Der Ball wollte am Samstag einfach nicht ins Tor“, so Maik Schütt. Sein Co-Trainer Elvir Adrovic fügt hinzu: „Was die Einstellung anbelangt, kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Wir haben uns zahlreiche Torchancen herausgespielt. Die Abschlussschwäche war leider eklatant.“

VfL Sindelfingen: Wetsch, Bauer (ab 68. Minute Pross), Klug, Schneider, Maslun (ab 61. Minute Yorulmaz), Frick, Bäuerle, Bayrak, Molitor (ab 46. Minute Kuyumcu), Kör, Poser

Sindelfingens Trainer Maik Schütt scheiterte mit seinem Team beim SSV Reutlingen II im WFV-Pokal. Bild: Photo 5/A