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Von unserem Mitarbeiter Georg Schramm · 16.09.2020

Schlachthof-Skandal: Neustart erst in einigen Monaten

Bild: Nüßle/A

Der Vorsitzende der Genossenschaft des Schlachthofes Gärtringen, Wilhelm Dengler, hat Landrat Roland Bernhard über die aktuellen Überlegungen von Vorstand und Aufsichtsrat der Schlachthof-Genossenschaft zum Neustart des Schlachthofes informiert. Insbesondere haben beide über einen möglichen Zeitplan gesprochen. Ziel sei es, auch die baulichen Mängel vor einer erneuten Inbetriebnahme zu beseitigen und die regionale Vermarktung und das Tierwohl zu stärken.

„Das Landratsamt unterstützt den Betreiber bei seinen konzeptionellen Überlegungen. Ich begrüße es daher, dass es von Seiten der Genossenschaft bereits erste Vorstellungen für das weitere Vorgehen gibt“, so der Landrat. Wenn nun die baulichen Maßnahmen vor einer Wiederinbetriebnahme durchgeführt würden, dürfte mit einem Neustart eher in einigen Monaten statt in wenigen Wochen zu rechnen sein. Darin läge aber auch die Chance, mit einem grundlegend neuen Konzept und echten Verbesserungen für das Tierwohl den Verbrauchern ein regionales Angebot für den Bezug von Fleisch zu machen.


Nach den Videos aus dem Gärtringer Schlachthof hat das Landratsamt den Betrieb vorübergehend geschlossen (die SZ/BZ berichtete). Die betroffenen Metzger und Landwirte haben inzwischen bei anderen Schlachtbetrieben Interimslösungen gefunden, so die Auskunft von Wilhelm Dengler. Diese sollen aber nicht auf Dauer sein.


Der ganze Artikel steht auf www.szbz.de