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Von unserer Mitarbeiterin Renate Lück · 17.11.2019

Sankt Martin teilt seinen roten Mantel

Sindelfingen: 48. Martinsritt mit dem Höhepunkt vor der Martinskirche

Thomas Hellwig als St. Martin teilt seinen Mantel mit dem frierenden Bettler, Konfirmand Nico Schömperle, dem wirklich kalt war. Bild: Lück

Traditionell sammeln sich die Stadtkapelle samt Fackelträgern und die Kindergärten hinter dem Heiligen Martin mit seinem Pferd an der Dreifaltigkeitskirche und laufen dann zur Martinskirche. Diesmal warteten dort schon etliche Familien aus der Erfahrung, später das Geschehen auf dem Kirchplatz kaum mehr sehen zu können.

Es waren viele gekommen. Interessant war zu sehen, wie viele verschiedene Laternen die Kinder mitbrachten und wer noch echte Kerzen drin hatte. Wie immer stellten sich die Martinsfinken auf der einen Seite der Kirchentüre auf, die Stadtkapelle belegte die andere Seite. Stadtmusikdirektor Markus Nau stimmte sich mit Gisela Bergdolt bei den Liedern ab. Der evangelische Pfarrer Jens Junginger und Karin Doni, Wortgottesdienstleiterin in Dreifaltigkeit, begrüßten die Versammelten, die die Botschaft von der Kultur des Teilens in die Welt sendeten.

 

Sie erzählen die Geschichte des Offizierssohnes, der 316 in Savaria im heutigen Ungarn geboren und mit 15 Jahren Soldat der römischen Armee wurde, von seinen Kameraden als freundlicher, geduldiger und hilfsbereiter Mitmensch gemocht. Aber auch er friert an diesem eiskalten Abend und freut sich, bald in seiner warmen Unterkunft zu sein.

 

 

Der komplette Artikel steht am Montag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de