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Von unserer Mitarbeiterin 
Renate Lück · 28.02.2021

Religionsfreiheit während der Pandemie

Sindelfingen: Matthias Miller und Volker Kauder sprachen in der Martinskirche mit Pfarrern über die Schwierigkeiten während der Corona-Krise

Diskutierten in der Martinskirche: : Volker Kauder, Annegret Hiekisch, Karl Kaufmann, Jens Junginger (vorne von links), Götz Krusemarck, Regina Dvorak-Vucetic, Matthias Miller (hintere Reihe von links). Bild: Lück

Der CDU-Landtagskandidat Matthias Miller ist zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Volker Kauder und der Zweitkandidatin Regina Dvořák-Vučetić in die Martinskirche gekommen, um von Kirchenleuten zu erfahren, wie die Gläubigen im Kreis Böblingen ihre Religionsfreiheit auch während der Corona-Krise ausüben können.

Pfarrer Jens Junginger, geschäftsführender Pfarrer der Sindelfinger Gesamtgemeinde, begrüßt außerdem den katholischen Pfarrer Karl Kaufmann aus Böblingen und Annegret Hiekisch, die für die Profilstelle des Dekanats „Caritas-Kirche-Gesellschaft“ und zu 15 Prozent für die St. Josephs-Gemeinde arbeitet, sowie seinen Kollegen Götz Krusemarck aus Weil im Schönbuch. Kauder betont, seine Partei habe darum gerungen, ob die Kirchen geschlossen werden müssten oder nicht. Schließlich siegte die Ansicht, dass Religionsfreiheit im Grundgesetz verankert und so-mit systemrelevant sei. „Dass die Läden aufmachen, wäre nicht schlimm, aber die vollen Fußgängerzonen in den größeren Städten. Von den 80 Millionen Bundesbürgern sind 23 Millionen in Rente, die müssen wir schützen. Wichtig ist mir, dass Christen sagen, auch in dieser schwierigen Zeit seid ihr aufgehoben in Gottes Hand.“

 

Zwei Generationen zuvor hätten die Menschen unter dem Krieg gelitten. „Wir müssen lernen, nach so vielen guten Jahren mit Dingen klar zu kommen, die wir nicht beeinflussen können. Außer Corona gibt es noch anderes, das mir große Sorgen macht, die Religionsfreiheit nämlich.“ Da ist er bei seinem Lieblingsthema und redet über Christen in China, denen die Regierung die Glaubensfreiheit erlaubt, solange sie mit dem Parteiprogramm konform ist. 
Jens Junginger, der in seiner Zeit in Tuttlingen manchen Strauß mit Kauder ausgefochten hat, treibt mehr die Ent-solidarisierung in Deutschland um. Er will auf Verantwortung füreinander hinwirken. Da erhofft er sich Unterstützung vom Parlament. „Unsere Freiheit lässt Initiativen zu, die für demokratische Argumente nicht zugänglich sind. Für bessere Sprachfähigkeit haben wir kein Rezept.

 

 

Mehr dazu steht in der Montagsausgabe der SZ/BZ und unter szbz.de.