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10.02.2018

Regierungspräsidium schikaniert die Stadt

Schlaglöcher: 2,5 Millionen Euro nimmt Sindelfingen 2018 in die Hand, um an sieben Stellen im Stadtgebiet die Beläge von Straßen, Parkplätzen und Wegen zu erneuern. Außerdem gibt man Geld für Flickarbeiten und Straßenunterhaltung aus. Das ist erfreulich, aber nur ein Tropfen auf den heißen Asphalt.

Unerfreulich aber ist, dass die Sindelfinger Stadteingänge zur Mondlandschaft verkommen. Die Buckelpisten in der Mahdentalstraße (ab dem Hotel Mercure), in der Fronäckerstraße nach Maichingen, der Calwer Straße nach Darmsheim und der Leonberger Straße sind nicht in der Verantwortung der Stadt, sondern sind Landesstraßen und deshalb in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums.

Und dort glänzt man seit Jahren mit Tatenlosigkeit. Obwohl vom Sindelfinger Tiefbauamt und dem Oberbürgermeister immer wieder angesprochen, tut das Regierungspräsidium nichts. In der Calwer Straße sind die Schäden inzwischen so groß, dass Teilbereiche aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt werden mussten.

Ein Angebot der Stadt Sindelfingen, die Planung für die Straßensanierung zu übernehmen, lehnt die Stuttgarter Behörde ab. Das ist eine Schikane gegenüber der Stadt Sindelfingen, aber auch gegenüber ihren Bürgern und den Autofahrern, die auf solchen Straßen ihre Fahrzeuge ruinieren.

juergen.haar@szbz.de

Von Chefredakteur Jürgen Haar