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Von Chefredakteur Jürgen Haar · 15.02.2019

Presserat bestätigt die SZ/BZ

Sindelfingen: Leserbrief und Berichterstattung über "Sindelfingen rockt"

Bild: SDMG/Dettenmeyer/A

Die neue Staffel von "Sindelfingen rockt" für den kommenden Sommer ist terminiert (die SZ/BZ berichtete), aber die 5 Rock-Konzerte des letzten Jahres wirken noch nach.

Die Stadt ist weiter mit Anwohnern wegen des Lärmpegels der Veranstaltungen im Gespräch und mit der letztjährigen Berichterstattung in der SZ/BZ musste sich der Deutsche Presserat in Berlin beschäftigen. Ein Sindelfinger Bürger hatte beim Deutschen Presserat eine Beschwerde gegen die SZ/BZ eingereicht.

Verstoßen die Veröffentlichung eines Leserbriefs vom 6. September 2018 und ein Artikel der SZ/BZ am 7. September 2018 über Diskussionen auf Facebook zu "Sindelfingen rockt" gegen die publizistischen Grundsätze des Deutschen Presserats? Mit dieser Frage des Sindelfingers hatte sich der Beschwerdeausschuss, der mit jeweils 6 Journalisten und 6 Vertretern der Verlegerverbände besetzt ist, zu beschäftigen.

In einem Artikel am 7. September zitiert die SZ/BZ aus einer lebhaft geführten Diskussion in Facebook einen Kommentar über die Lautstärke der Konzerte: "Warum lässt es die Stadt Sindelfingen nicht darauf ankommen. Konzert bis 22 Uhr mit einer guten Lautstärke, danach gibt es von den paar Heinis ne Anzeige. Mal schauen, wer gewinnt." In diesem Fall wird von dem Sindelfinger Bürger speziell die Formulierung "Heinis" kritisiert.

Nach Paragraf 5 der Beschwerdeordnung ist die Beschwerde im Vorverfahren geprüft worden. "Der Deutsche Presserat kam danach zu der Auffassung, dass ein Verstoß gegen den Pressekodex nicht vorliegt", heißt es in einem Schreiben des Beschwerdeausschusses. Der Presserat stellt sich auch hinter die Arbeit der SZ/BZ-Redaktion: "Im Hinblick auf die Kritik an der Berichterstattung der Redaktion können wir feststellen, dass selbstverständlich auch eine Zeitung in einer Angelegenheit Stellung beziehen kann. Wenn sie sich dabei für die Konzerte ausspricht, so ist dies aus presseethischer Sicht nicht zu beanstanden", schreibt Arno Weyand, der Referent des Beschwerdeausschusses.

 

Der gesamte Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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