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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 07.01.2015

Polizei stoppt Autorennen

Merklingen: 20-jähriger BMW-Fahrer flüchtet vor den Beamten

Als die Beamten eintrafen, sahen sie einen BMW und einen Mini nebeneinander auf Höhe des Feuerwehrhauses stehen. Es hatte den Anschein, als ob die beiden Autofahrer kurz vor dem erneuten Start eines Autorennens standen. Die Polizei stoppte die Fahrzeuge.

Während der Mini, der mit einem 19 Jahre alten Fahrer und seinem 17-jährigen Beifahrer besetzt war, kontrolliert wurde, setzte der BMW plötzlich zurück und wendete. Im Anschluss raste der 20 Jahre alte Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit davon, bog zunächst in die Maybachstraße ein und dann in die Mittlere Straße ab. Dabei wurde er von einem Polizeibeamten im Streifenwagen verfolgt. Schlagartig bremste der junge Mann den BMW ab und hinterließ eine über 50 Meter lange Bremsspur.

Im Anschluss fuhr der 20-Jährige auf einen Grünstreifen, versteckte sich kurz hinter seinem Fahrzeug und versuchte dann zu Fuß zu flüchten. Der Polizist konnte den jungen Mann jedoch nach kurzer Verfolgung stellen, brachte ihn zu Boden und legte ihm Handschließen an. Einen Führerschein suchte die Polizei bei dem 20-Jährigen vergeblich. Wie sich außerdem durch freiwillig durchgeführte Urintests ergab, standen vermutlich beide Fahrzeuglenker unter dem Einfluss von Drogen, sodass auch eine Blutentnahme veranlasst wurden.

Außerdem war der BMW weder zugelassen, noch versichert. Die angebrachten Kennzeichen waren falsch. Da die Polizei zunächst auch nicht feststellen konnte, wer Eigentümer des Autos ist, wurde es beschlagnahmt und abgeschleppt. Auf den 19-jährigen Fahrer des Mini kommt eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und der Teilnahme an einem nicht genehmigten Straßenrennen zu. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Der 20 Jahre alte BMW-Fahrer wird sich zusätzlich wegen Fahrens ohne Führerschein, Kennzeichenmissbrauchs und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten müssen.