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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 16.09.2016

Platz zwei für Kevin Kugel

Nufringen/Berlin: Der Chocolatier ist einer der Top-Gründer 2016

Außergewöhnliche Schokolade, nachhaltige Backwaren und individuelle Möbel – sie sind jung, erfolgreich, voller Tatendrang, und sie lieben ihren Beruf: die drei Top-Gründer im Handwerk 2016. Einer von ihnen ist Kevin Kugel aus Nufringen.

Das Handwerk Magazin ehrt zusammen mit Signal Iduna und der Würth Gruppe alle zwei Jahre mutige Handwerksunternehmer für deren erfolgreichen Schritt in die Selbstständigkeit. Die Jury bewertet innovative und zukunftsweisende Unternehmen in den Rubriken Ausbildung, Gründungskonzept, Vermarktung, wirtschaftlicher Erfolg und langfristige Perspektive. Platz zwei ging an den Chocolatier Kevin Kugel.

Der 30-jährige Koch- und Konditormeister ist deutscher Chocolatier-Meister und führt seit zweieinhalb Jahren seine eigene Chocolaterie in Nufringen. In der gläsernen Produktion werden die Kreationen unter Verwendung hochwertiger Schokolade vor den Augen der Kunden hergestellt – und können von diesen direkt im angrenzenden Café verkostet werden. Kugel legt großen Wert darauf, seinen Kunden ein klares Bild in Bezug auf die Rohstoffe und deren Verarbeitung zu zeichnen. Dafür war er gemeinsam mit seiner Freundin als Botschafter von Edelkakao in Ecuador und in Mexiko, hat Kakaobauern getroffen und sich Anbau, Fermentierung und Verarbeitung der goldenen Frucht genau angeschaut.

Und er geht noch weiter. Seit seinem Besuch in den beiden Ursprungsländern steht er mit den Produzenten des Kakaos in Kontakt und hat von eigens ausgewählten Bohnen die eigene Schokolade hergestellt. Diese Entwicklung auszubauen ist das erklärte Ziel des Chocolatiers. So soll langfristig gesehen nicht nur die genaue Herkunft der Kakaobohnen, sondern auch die jeweilige Verarbeitungstechnik selbst bestimmt werden.

Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs ist Ingmar Krimmer, der vor zwei Jahren eine traditionelle Bäckerei übernahm. Er hat bewiesen, dass seine Backstube im schwäbischen Untermünkheim innovativ ist, dass sein Geschäftskonzept stimmt und dass er einer der Bäcker ist, die Zukunft haben. Der drittplatzierte Karl-Heinz Holste übernahm eine 125 Jahre alte Werkstatt in Rheda-Wiedenbrück und weckte die Tischlerei nach eigenen Angaben aus dem Dornröschenschlaf. Holstes Erfolgskonzept ist die Verbindung alter Handwerkskunst mit neuen Technologien.