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Von unserem Redakteur 
Dirk Hamann · 18.09.2020

Panzerkaserne: „Truppenabzug bietet große Chancen“

Kreis Böblingen: Gemischtes Stimmungsbild im Gemeinderat über den möglichen Abschied der US-Army aus der Panzerkaserne / SZ/BZ-Serie „Was passiert, wenn die Amerikaner gehen?“

Sollten die US-Truppen die Panzerkaserne verlassen, könnte die Stadt frei gewordene Flächen für Wohnbebauung nutzen. Bild: Groß

Die US-Regierung hat beschlossen, 12 000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. In diesem Zug könnte sich die US-Army auch aus der Panzerkaserne verabschieden. Der Gedanke daran, ruft bei Böblinger Gemeinderäten ein geteiltes Echo hervor.

Wenn der Beschluss der US-Regierung umgesetzt wird, ist die Region Stuttgart am stärksten betroffen. Zum Standort Stuttgart der US-Army zählen die Stützpunkte in Vaihingen, Möhringen und die Böblinger Panzerkaserne. Hier sind Soldaten stationiert. Hinzu kommen Zivilisten aus den USA, die für die US-Army arbeiten, und Familienangehörige. Unterm Strich zählt die Stuttgarter Militärgemeinde rund 25 000 Angehörige, rund 2500 davon sind der Panzerkaserne zugeordnet.


Das gesamte Areal, das zur Böblinger Militäreinrichtung gehört, ist rund 600 Hektar groß und überwiegend Waldgebiet. Das Gelände der Panzerkaserne ist rund 36 Hektar – 36 Fußballfelder – groß. Hinzu kommt die „Housing Area“ am Herdweg, eine Siedlung mit 306 Wohnungen. Ein Gelände, das bei einem Abzug der US-Truppen frei werden und von der Stadt neu bespielt werden könnte. Viele Gemeinderäte sehen deshalb in einem möglichen Abschied der US-Army aus Böblingen vor allen Dingen eine große Chance und jede Menge Entwicklungspotenzial. Doch es gibt auch andere Stimmen.


Der komplette Artikel steht am Samstag in SZ/BZ und jetzt schon auf www.szbz.de