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Von Daniel Krauter · 11.08.2018

Ohne Auto kein Wohlstand

Standpunkt: Die wirtschaftliche Bedeutung der Autoindustrie

Hohe Löhne: Die wirtschaftliche Bedeutung der Autoindustrie ist enorm: In Deutschland ist sie eine der Schlüsselbranchen. Mehr als 700 000 Menschen arbeiten hierzulande bei den großen Autobauern wie Daimler, Volkswagen, BMW und Co. sowie bei Zulieferern wie Bosch. Rechnet man die indirekt Beschäftigten hinzu, hängt jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland am Automobil.

Man braucht sich nur die Statistiken anzuschauen. Jahr für Jahr ist Wolfsburg (VW) die Stadt mit den im Mittel höchsten Löhnen in Deutschland, gefolgt vom bayerischen Ingolstadt (Audi). Von solchen Löhnen können Städte im strukturschwachen Osten nur träumen. Durchschnittlich verdient ein Arbeitnehmer in Wolfsburg mehr als doppelt soviel wie ein Bürger im sächsischen Erzgebirge. Auch der Kreis Böblingen profitiert enorm von seinem größten Arbeitgeber, der Daimler AG. Der Kreis Böblingen hat in der Region Stuttgart mit 7737 Euro die höchste Kaufkraft pro Kopf.

Auch wenn die Abgas-Thematik am Image der Autoindustrie kratzt: Ohne starke Automobilbranche kein Wohlstand. Geht es den Autobauern Daimler, BMW oder Volkswagen gut, geht es auch den Städten, der Region und ihren Einwohnern gut. Das sollten sich diejenigen Politiker, vor allem die der Grünen, hinter die Ohren schreiben, die das Auto am liebsten abschaffen würden. Außer Fahrverboten ist ihnen, siehe Stuttgart, nämlich nicht viel eingefallen.

Daniel.Krauter@szbz.de