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09.10.2018

Oberjettingen: Verdächtige nach Brandserie in Untersuchungshaft

Nachdem es am frühen Samstagmorgen zum wiederholten Mal in Oberjettingen brannte, hat die Polizei einen 21-jährigen Verdächtigen noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen. Seinen 19 Jahre alten Komplizen ergriffen Polizeibeamte daraufhin zuhause. Aufgrund verschiedener Hinweise waren die Ermittler der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg den beiden bereits auf der Spur. Ihnen wird Brandstiftung in mehreren Fällen vorgeworfen. Sie waren geständig und wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.
Dem Duo wird zur Last gelegt, in der Nacht zum Samstag, gegen 0.30 Uhr, Strohballen in Brand gesetzt zu haben, die unter dem Vordach einer Reithalle gelagert waren. Kriminalbeamte auf Streife entdeckten das Feuer. Es hatte bereits auf die Halle übergegriffen. Durch das beherzte Eingreifen des Eigentümers und die sofort verständigte Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich die Flammen über das Gebäudedach ausbreiteten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 50 000 Euro.
Ob die beiden jungen Männer darüber hinaus auch für einen Brand am Samstag, 22. September, gegen 1.30 Uhr, auf dem Gelände eines Bauernhofs in Betracht kommen, bei dem bis zu 170 Strohballen in Flammen aufgingen (unser Bild: SDMG/Dettenemeyer), werden die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen zeigen müssen. Vor diesem Hintergrund sind auch weitere Feuer, die Anfang September 2018 in der Rötestraße und Nagolder Straße sowie zuvor ein Brand in der Rötestraße am 17. August 2018 zu klären.