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Von Daniel Krauter 
und Jürgen Wegner · 18.09.2019

Neuer Rekord beim Flugfeld-Lauf

3038 Läufer und Walker sind am Ende im Ziel

Immer wieder ein besonderes Bild: Das Läuferband schlängelt sich um den Langen See. Bild: photostampe

Ausgebucht auf einer knapp 4,8 Kilometer langen Strecke, die 3500 Starter zulässt: Erneut sprengte der Flugfeld-Firmenlauf, bei dem Chefs und Angestellte gemeinsam auf die Strecke gehen, die eigenen Grenzen. Die Organisatoren Axel und Karen Stahl waren dabei vor allem auf zwei Aspekte gespannt: „Zum einen, ob wir zum ersten Mal die Mauer von 3000 Finishern durchbrechen.“ Mit 3038 Läufern und Walkern, die im Ziel ankamen, hat das hingehauen. „Die größte Challenge wird aber sein, ob es gelingt, dass alle gestartet sind, bevor der Sieger ins Ziel kommt“, so Karen Stahl.

 

Verschärft hat diese Situation der Fakt, dass die Elly-Beinhorn-Straße gesperrt ist „Das hängt mit den Erschließungsarbeiten für die Flugfeld-Klinik zusammen“, sagte Alexander Grullini. Der Geschäftsführer des Zweckverbands Flugfeld war bei allen Flugfeld-Läufen am Start. „Nächstes Jahr wird es durch Bautätigkeiten an der Seepromenade wieder eine Streckenänderung geben“ so Grullini. Durch die Streckenänderung entstand am Plana Küchenland ein Nadelöhr. Um dort den Volksläufer-Stau zu verhindern, war der Startkorridor in diesem Jahr deutlich enger. Die Folge: Die Meute konnte gar nicht so schnell wie sonst Fahrt aufnehmen. „Ehrlich, ich habe heute Nacht geträumt, das die Schnellsten die letzten Starter einholen“, sagte Axel Stahl.

 

 

Ganz geschafft haben das auch die schnellsten Männer nicht. Nach knapp 4,8 Kilometern liefen Robert Meyer und Paul Specht gemeinsam in 14,25 Minuten über die Ziellinie. Mit ihrem Team Physiotherapie Kontos 1 gewannen Meyer und Specht auch die Teamwertung. Johannes Bergdolt (15:52) als Zehnter und Marius Nass (16:04) als 13. komplettierten den Teamerfolg. Die vier laufen allesamt für den VfL Sindelfingen. Physio-Chef Antonios Kontos war mächtig stolz auf seine Truppe. „Die Jungs sind einfach richtig klasse. Mal schauen, was ich jetzt für den Sieg springen lasse.“ Paul Specht ist ein bekanntes Gesicht in der hiesigen Läuferszene. Der 16-Jährige war nach dem Lauf zufrieden: „Ich war längere Zeit verletzt. Von daher passt die Zeit schon. Robert und ich hatten gute Beine.“ Der 21-jährige Robert Meyer studiert in England und war zum ersten Mal beim Flugfeld Firmenlauf am Start. „Es hat riesig Spaß gemacht mit den Jungs. Das Wetter war auch klasse. Was will man mehr.“

 

 

Bei den Frauen ganz vorne landete ein junges Duo mit enorm schnellen Beinen. Die 18-jährige Siegerin Kim Bödi brauchte 17,40 Minuten und strahlte mit Mia Jurenka um die Wette. „Nach 500 Metern waren zwei oder drei Frauen vor mir, die wollte ich überholen, und dann kam einfach keine mehr“, sagt Kim Bödi, für die die 5000-Meter-Strecke „eigentlich viel zu lang ist.“ Der Grund: Eigentlich ist sie auf den 1500 Metern zuhause, auf denen sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm für den VfL Sindelfingen auf Platz acht gelaufen war. Nur fünf Sekunden später kam mit Mia Jurenka ein 16-jähriges Juwel ins Ziel, das noch gar nicht lange im Verein läuft, seit kurzem für den VfL Sindelfingen startet und letzten Samstag auch den Dagersheimer Waldlauf gewann. Und um alles noch zu toppen, gewannen die beiden im Quartett mit Antonia Greb und Carolin Stegmaier im blutjungen Team Kontos 1 auch noch die Firmenwertung bei den Frauen.

 

 

Der komplette Artikel steht auf www.szbz.de und in der Donnerstagausgabe der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung