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Von unserem Mitarbeiter Gabriel Paschen · 20.10.2015

Neue Tankstelle für Elektroautos

Sindelfingen: Spatenstich für zwei Schnellladestationen im Parkhaus des Ikea-Einrichtungshauses / Ökostrom aus Wasserkraft

„Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft“, sagt Alexandra Preußer, Einrichtungshaus-Chefin von Ikea in Sindelfingen. Mit zwei neuen E-Zapfsäulen für Autos wollen die Schweden ihren Beitrag zur Elektro-Mobilität leisten.

Mit einer Nachhaltigkeitsstrategie bis 2020 möchte Ikea ein umweltfreundlicheres Leben vorantreiben. „Neben nachhaltigem Leben zu Hause steht ein besseres Leben für Menschen und Gesellschaft im Vordergrund. Unter dem Aspekt Ressourcen- und Energieunabhängigkeit möchte Ikea das Thema E-Mobilität voranbringen“, sagt Ulf Wenzig, Nachhaltigkeits-Beauftragter von Ikea Deutschland. Hierfür hat der Konzern zwei Elektrosäulen auf vier Parkplätzen zum Aufladen von Elektro-Autos im Ikea-Parkhaus in Sindelfingen aufgestellt.

Sogenannte Schnelllader laden das Fahrzeug innerhalb von 90 Minuten zu 80 Prozent auf. Zum Betrieb der Ladesäulen verwendet Ikea ausschließlich Ökostrom, der aus Wasserkraft gewonnen wird. Das Aufladen ist kostenfrei.

„Wir möchten unsere Besucher dabei unterstützen, möglichst klimaneutral zu uns zu kommen“, sagt Ulf Wenzig.

Dr. Wolfgang Fischer von E-Mobil BW möchte die Leute motivieren, mit einen elektrischen Fahrzeug zu fahren. Er spricht von einem Ausbau der E-Tankstellen an weiteren Stellen: „Bereiche, an denen sich viele Menschen aufhalten, müssen mit Ladestationen versorgt werden“, sagt er.

Um die Elektromobilität für jeden Einzelnen interessanter zu gestalten, möchte Gisela Splett, Staatssekretärin für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur schaffen. Aus derzeit 1115 öffentlichen E-Tankstellen sollen in den kommenden Jahren 2000 Ladesäulen werden. „Besonders kurze Wege zum Supermarkt oder zum Möbelhaus sind gut geeignet für Elektroautos“, sagt Gisela Splitt.

Die Visionen der Landesregierung sind auch ambitioniert. Die Landesregierung rechnet mit etwa 200 000 E Fahrzeugen bis 2020. Und auch die Autobahnen werden bald mit elektrischen Ladestationen versorgt. Dadurch soll die CO2-Belastung verringert werden.

Dieses Ziel soll mit regenerativen Ressourcen erreicht werden. „Hierfür ist die Unterstützung einzelner Unternehmen auf diesem Weg ein wertvoller Beitrag zum Ausbau der Elektromobilität“, sagt Gisela Splett.

Ulf Wenzig, Nachhaltigkeits-Beauftragter von Ikea, Staatssekretärin Gisela Splett und Einrichtungshaus-Chefin Alexandra Preußer an der E-Tankstelle (von links). Bild: Paschen