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Berkan Cakir · 28.09.2020

Nach 2437 Spielen bleibt die Pfeife stumm

Mit dem Affstätter Hermann Grumbach tritt im Kreis Böblingen eine Schiedsrichterlegende ab

Seine Ausrüstung ist noch komplett: Hermann Grumbach könnte sofort wieder loslegen.Bild: Cakir

„Kannsch net kicken, gehsch zum Pfeifen“, habe man zu ihm gesagt. Das tat Hermann Grumbach vor 57 Jahren und fing seine Karriere als Schiedsrichter an. Vor dieser Spielzeit, nach 2437 geleiteten Spielen, zieht der 75-Jährige einen Schlussstrich. So gesehen kam wohl kein Kicker aus dem Kreis Böblingen in seiner Karriere an dem Affstätter vorbei.


In dessen Zimmer stehen ordnerweise alte Spielberichte, manchen mit Randnotizen wie "41. Hochzeitstag". So weit geht die Liebe zum Fußball. Sein letzter Schlusspfiff? Wie immer: „Erst ein kurzer Pfiff, dann zwei längere.“ Seither ist seine silberne, hochtönende „Bundeswehrpfeife“, wie er sie nennt, verstummt. Zwei Jahre stand er nicht mehr auf dem Fußballplatz. Ans Aufhören dachte er erst nicht. „Aber irgendwann geht’s halt nicht mehr“, sagt Grumbach. In diesem Sommer hat er, nach 2437 geleiteten Spielen, seine Karriere nun offiziell beendet.


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