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Von unserem Mitarbeiter Benjamin Post · 19.12.2008

Mutter und Tochter Seite an Seite

Cheerleading: In der jungen Abteilung der SV Böblingen herrscht eine familiäre Atmosphäre / Premiere bei der Landesmeisterschaft

Und nicht nur das. Beim Cheerleading braucht man noch mehr. Konditionelle und Koordinative Fähigkeiten werden neben der sozialen Komponente geschult. Bei den "Sharks", so nennen sich die Böblinger, kann man den Sport seit Juni 2007 betreiben.

 

Die weiblichen und männlichen Teammitglieder sind zwischen vier und 27 Jahre alt. Eingeteilt sind sie in die Teams Peewees (bis zehn Jahre), den Juniors (von elf bis 15 Jahre) und den Senior Coed (16 bis 99 Jahre).

 

Head Coach, also Cheftrainerin, ist Sabrina Hertfelder, die Tochter der Abteilungsleiterin. Sie "überwacht" sozusagen das Training, trainiert die Juniors selbst und ist zudem bei den Senior Coed aktiv. Die 26-Jährige "cheert" seit zwölf Jahren, zuvor in Steinenbronn und seit der Gründung der Abteilung nun in Böblingen.

 

Premiere in Mannheim

 

Bei den jüngsten Landesmeisterschaften in Mannheim mussten die Juniors und Seniors zum ersten Mal bei einem Wettkampf ihr Programm durchziehen. "Es lief sehr gut für das erste Mal", sagt die Trainerin. Je schwerer die Elemente bei dieser Sportart, die Turnen, Akrobatik, Tanzen und Anfeuerungsrufe miteinander vereint, sind, desto mehr Punkte kann man ergattern.

 

So ist auch klar, welches das nächste Ziel der Böblinger Cheerleader ist: wieder bei den Landesmeisterschaften teilzunehmen. Darüber hinaus wünscht man sich mehr Auftritte, denn die gehen die Böblinger mit ihrem Motto "Let‘s rock the house" an. "Wir würden uns freuen.

 

Mit den Auftritten kommt die Routine", weiß sie. Derzeit unterstützen die Cheerleader die Footballer der SVB. Erwünscht sind auch mehr Mitglieder und ein größerer Bekanntheitsgrad. In der Zeit seit der Gründung ist neben dem Sportlichen schon einiges geschehen. Die "Sharks" sind voll ausgestattet, haben jetzt Uniformen und Trainingsanzüge. Mit der Entwicklung des Teams sind Elli und Sabrina Hertfelder bislang zufrieden. "Es ist super, dass wir so einen guten Teamzusammenhalt haben", sagen beide.

 

Fortschritte bei jeder Einzelnen

 

Die Fortschritte im Training sind erkennbar. "Viele konnten vorher keinen Spagat oder Handstand-Überschlag, jetzt ja", erzählt die 51-jährige Abteilungsleiterin, die mit ihrer Tochter zum Cheerleading kam, und deren Begeisterung für den Sport bis heute ungebrochen ist.

 

"Ohne die Unterstützung der anderen Trainer würde es nicht laufen", fügt sie hinsichtlich der Arbeit in der Abteilung hinzu. Mitbringen muss man für das Cheerleading eigentlich nicht viel. "Wille. Das man weiterkommen möchte. Man kann alles erlernen", beschreibt Elli Hertfelder.

 

Die "Sharks" sind mit großer Freude bei der Sache. "Es macht Spaß", finden die, die gerade eben noch die Pyramide bildeten.

 

Bei den Cheerleadern der SV Böblingen sind alle Altersklassen von vier bis 27 Jahren vertreten. In Mannheim nahm die SVB erstmals an einer Landesmeisterschaft teil. Bild: Photo 5