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23.11.2018

Mit Sicherheit auf den Weihnachtsmarkt

Kreis Böblingen: Mit den Tipps der Polizei macht man Taschendieben das Leben schwer

In vielen Städten und Gemeinden eröffnen in diesen Tagen die Weihnachtsmärkte. Ein Bummel mit der Familie, eine Tasse Punsch mit Kollegen, für die Kinder eine Fahrt mit dem Karussell - der Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört für viele im Advent einfach dazu. Das gilt leider auch für Taschendiebe.

Das Gedränge in der Adventszeit in den Innenstädten und auf den Weihnachtsmärkten nutzen alle Jahre wieder Gauner und Diebe aus, um den Besuchern Geld und Wertgegenstände aus den Taschen zu ziehen (Bild: Stanislaw / Adobe Stock). Häufig lenkt ein Täter das Opfer ab, ein zweiter stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten ab, der damit verschwindet.
Eine weitere immer wieder erfolgreiche Masche der Diebe ist es, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich „versehentlich“ mit Ketchup oder Senf zu beschmutzen, um durch den anschließenden Reinigungsversuch vom Diebstahl der Wertsachen abzulenken.

Polizei vor Ort

Unter anderem beim Böblinger „Adventszauber“ werden Polizisten die Besucherinnen und Besucher bei ihren Streifengängen über Taschendiebstahl informieren und ihnen vor Ort Tipps geben, wie sie sich davor schützen können.

Sie werden dazu auch konkret Menschen ansprechen, die nachlässig mit ihren mitgeführten Wertsachen umgehen und ihnen zeigen, wie sie zum Beispiel ihren Geldbeutel sicher transportieren.
Eins ist sicher: Weihnachtsmarktbesucher sind Dieben keinesfalls schutzlos ausgeliefert, sondern können durch ihr Verhalten Diebstählevermeiden.

Die wichtigsten Tipps

• Nehmen Sie bei einem Besuch des Weihnachtsmarkts nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
• Tragen Sie Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
• Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
• Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
• Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen werden.
• Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
• Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist, melden Sie den Vorfall direkt an die Polizei.
• Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, am besten telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.