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Von unserem Redaktionsmitglied Rebekka Groß · 20.05.2019

Mehrere Wahlplakate beschmiert und zerstört

Kreis Böblingen: Es drohen bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe / Mehrere Fälle von beschädigten Wahlplakaten verschiedener Parteien

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  • Bild: Yüzmüs

Aufgemalte Bärte, zerrissene, abgerissene oder gestohlene Plakate: Das Beschädigen von Wahlplakaten steht vor Wahlen immer wieder auf der Tagesordnung. Auch im Kreis Böblingen gibt es vor der Kommunalwahl am Sonntag mehrere Fälle von beschmierten oder zerstörten Plakaten.

„Volksveräter!“ Dieser Schriftzug – inklusive Schreibfehler – „ziert“ beispielsweise eines der Wahlplakate der SPD-Kandidatinnen Berit Erlbacher und Lucienne Graupe in Böblingen.

Auch bei der FDP in Sindelfingen wurden einige Wahlplakate beschädigt. So brachte Max Reinhardt, FDP-Kandidat für den Gemeinderat in Sindelfingen das Bekleben eines seiner Plakate in der Wengertstraße mit dem Wort „Hurensohn“ zur Anzeige bei der Polizei.

Denn Wahlplakate zu beschädigen ist kein Kavaliersdelikt. Das Abreißen gilt beispielsweise nach Paragraph 303 des Strafgesetzbuches als Sachbeschädigung. Im Gesetzestext heißt es: „Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

 

Der komplette Text steht auf www.szbz.de

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