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Von unserem MItarbeiter 
Thomas Oberdorfer · 19.08.2019

Mehr Geld für die Schiedsrichter

Tobias Reichel

Ab kommendem Wochenende rollt der Ball auch in den unteren Klassen wieder und ab dieser Saison erhalten die Schiedsrichter für ihren Einsatz eine höhere Aufwandsentschädigung. Darauf haben sich die drei baden-württembergischen Fußballverbände geeinigt. „Unseren Unparteiischen wird damit Wertschätzung signalisiert“, schreibt der Württembergische Fußballverband (WFV) in einer Pressemitteilung. „Ich sehe die Entscheidung positiv. Das ist schon lange ein Wunsch der Schiedsrichtergruppen im WFV“, sagt Kurt-Heinz Kuhbier, seit 1999 Obmann der Schiedsrichtergruppe Böblingen.


Für die Nachwuchsschiedsrichter könne die Erhöhung der Aufwandsentschädigung ein Anreiz sein, fleißig zu pfeifen, um sich das Taschengeld aufzubessern. Grundsätzlich aber sieht Kuhbier „in mehr Geld nicht den treibenden Effekt, um Schiedsrichter zu gewinnen.“ Wichtiger sei, den Unparteiischen die Wertschätzung entgegen zu bringen. Wer seit Jahren das Geschehen auf den Amateursportplätzen verfolgt, erkenne, dass es in diesem Bereich durchaus Defizite gibt. Was sich Schiedsrichter teilweise anhören müssen, würde für die eine oder andere Anzeige wegen Beleidigung genügen, ganz zu schweigen von körperlichen Übergriffen, denen die Spielleiter, wenn auch in seltenen Fällen, ebenfalls ausgesetzt sind.


Der gesamte Artikel steht am Dienstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de