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Von unserem Mitarbeiter Heinz Richter · 12.01.2018

Mallorca-DJ Danny heute Abend im Pio

Sindelfingen: Die Stimmungskanone aus der Pfalz will für Hüttenzauber sorgen

Bild: z

Anschnallen. Mallorca-DJ Danny Malle kommt heute Abend ins Pio. Mit im Gepäck sein neuester Song „Spriiingeeen“ pünktlich zum Beginn der Après-Ski-Saison. Damit bringt Danny Hüttenzauber-Stimmung mit.

Der im Song enthaltene Jalala-Part prägt sich schon beim ersten Mal hören ein und wird zum Ohrwurm. Mitmachen und mitgrölen ist angesagt. Da hält es ohnehin niemanden mehr auf seinem Platz.

Der 38-jährige Pfälzer, der schon als 10-jähriger Bub beim Kirbefest in und um seinen Heimatort Silz bei Landau aufgetreten ist, versteht es, selbst Festzelte mit mehreren Tausend Besuchern zu unterhalten und in Stimmung zu bringen. Dazu bringt der DJ sein eigenes Sound- und Lichtequipment mit.

Sein Programm im Pio ist umschrieben mit „Mallorca-Nacht total“ und da wird nicht nur gefeiert, bis der Arzt kommt, sondern Stimmung gemacht wie im legendären „Bierkönig“ auf der Baleareninsel. Da ist Danny sozusagen zu Hause. Jeden Sommer legt er dort die Platten auf und singt auch. Im Sommer auf Mallorca und im Winter in den österreichischen Skigebieten: St. Anton im „Postkeller“, im „Kuhstall“ in Ischgl oder in der „Turbobar“ in Gerlos im Zillertal.

Danny Malle ist nur der Künstlername von Danny Gerstle (Bild: z). Der Pfälzer hat zwei Berufe erlernt und auch ausgeübt, bevor er sich vor rund zehn Jahren als Künstler selbstständig gemacht hat. Er ist Industriekaufmann und Steuerfachangestellter. „Das hört sich trocken an“, sagt er selbst. Dafür ist sein jetziges Leben alles andere als trocken. Zu seinen Hits, die er gerne singt, gehört „Saufen, saufen, saufen“ oder auch „Heidi“, vielleicht auch die aus den Bergen.

Wenn er seinen Hit „Ich will nen Kuss von Dir“ singt, sollten die Damen ganz besonders gut zuhören: Danny ist noch Single. „Ich bin 38, aber gefühlte 24“, sagt er.

Am wohlsten fühlt er sich in Festzelten und bei Après-Ski-Auftritten. „Ich mag die Mentalität der Österreicher, der Tiroler, die Hüttenatmosphäre, den Schnee, und wenn es um vier Uhr nachmittags langsam dunkel wird“, erzählt Danny Gerstle und gibt zu: „Ich bin eigentlich ein Wintermensch.“

Welche Vorsätze hat er denn für das noch relativ neue Jahr? „Ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr mal 14 Tage am Stück Urlaub zu machen, was mir in den vergangenen drei bis fünf Jahren nicht gelungen ist.“ Er gibt zu, er kann schlecht „Nein“ sagen, wenn Auftrittsanfragen auf ihn zukommen. Er hat sich aber auch vorgenommen, mal wieder ein paar Kilo in diesem Jahr abzunehmen. In seiner Heimatgemeinde Silz sieht man ihn oft Radfahren, Joggen und Wandern in den Weinbergen. „Dann genieße ich die Pfalz.“ Wenn es ihm bei seinen Auftritten reicht, spielt er zweimal in der Woche Tennis. Manchmal trifft er in Landau oder Drumherum auch mal seinen Malle-Freund Markus Becker (den mit dem roten Hut), der war nämlich Ende vergangenen Jahres auch im Pio in Sindelfingen und lebt in Landau. Warum er besonders guter Stimmung zurzeit ist? Sein neuer Song „Spriiingeeen“ kommt super an. „Die Leute haben mir schon ein paar Videos von Lokalen geschickt, als das Lied lief. Super“, sagt Danny Gerstle.