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Von unserem Redakteur 
Jürgen Wegner · 02.06.2020

Liebeserklärung im Stadthallenpark

Sindelfingen: Das neue Graffiti von Maximilian Frank reiht sich ein in seine spektakulären Auftragsarbeiten durch die Stadtwerke

Die Galerie bekommt schicke Fenster. Maximilian Frank bei der Arbeit im Sommerhofenpark.Bild: Dettenmeyer

In der Sprayer-Szene sind die Werke von „Rast“ von Gewicht. Der Künstler, der dahinter steckt, heißt mit richtigem Namen Maximilian Frank und hat im Sindelfinger Stadthallenpark seinen nächsten Hingucker vollendet. Wieder im Auftrag der Stadtwerke, die Kooperation sprüht förmlich vor Kreativität.

„Max“ wie ihn die Freunde nennen, ist wahrscheinlich der Streetart-Künstler schlechthin für Sindelfingen. Seine bunten Fußstapfen sind quer in der Stadt zu sehen. Zum Teil auch gemäß dem eigentlichen Ursprung der Graffitis im Untergrund wie in der Unterführung der Pfarrwiesenallee, doch mittlerweile nicht nur genehmigt und geduldet, sondern sogar gewünscht und gebucht.



Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Karl-Peter Hoffmann: „Mir wurde berichtet, dass Maximilian Frank einen Namen in der Szene hat und deshalb da niemand ran geht.“ Nachdem klar wurde, dass der Künstler offen mit Vorschlägen umgeht und flexibel sogar Stile ändert, wurde aus der Idee ein Geschäft. Der Plan dahinter: Strom oder Gas-Stationen, die gerne mal verschandelt werden, und die man eh überstreichen muss, könnte man auch künstlerisch gestalten. „Und eine Nanobeschichtung kostet ein Vermögen“, sagt Dr. Karl-Peter Hoffmann. Dazu kommt die Aktion in der Regel sehr sympathisch rüber und ist durch und durch regional eingefärbt.



Der jüngste Streich ist das Werk im Stadthallenpark, bei dem Maximilian Frank auf die zuletzt typischen Comic-Stile mit den starken Konturen verzichtet und eher malerisch weichere Farbverläufe anwendet. Damit fächert er seine Palette auf und zeigt eine seiner weiteren Facetten ...


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