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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 01.03.2021

Licht-Aktion beim Breuningerland

Sindelfingen: Initiative „Das Leben gehört ins Zentrum“ / Aktion „Ohne Handel sehen die Städte Rot“

Auch das Breuningerland Sindelfingen beteiligt sich an der Aktion "Ohne Handel sehen die Städte Rot". Bild: z

Mit der Initiative „Das Leben gehört ins Zentrum“ fordert ein Bündnis aus Einzelhändlern, Verbänden und Handelsimmobilieninvestoren und -betreibern die Wiedereröffnung der Geschäfte zum 8. März. Um deutlich zu machen, welche Flächen in den Innenstädten bei einem andauernden Lockdown von Schließung bedroht sind, lassen sie ihre Schaufenster in rotem Licht erstrahlen. Das Breuningerland Sindelfingen beteiligt sich an der Aktion.

Verödete Fußgängerzonen mit leerstehenden Läden, geschlossenen Restaurants und verriegelte Theater kann niemand wollen. „Der monatelange Lockdown und die damit verbundene Schließung der Geschäfte, bringt viele vorher erfolgreiche Unternehmen in eine ernste Notlage. Irgendwann sind alle Rücklagen aufgebraucht, egal wie lange davor gut gewirtschaftet und erfolgreicher Einzelhandel betrieben wurde. An den Unternehmen im stationären Einzelhandel hängen hunderttausende Arbeitsplätze in den Städten“, sagt Centermanagerin Theda Mustroph vom Breuningerland in Ludwigsburg. „Stellen Sie sich einmal leere Innenstädte und Shopping-Center vor, aus denen sowohl die großen Marken als auch die regionalen Einzelhändler verschwunden sind. Wir haben in Deutschland vielerorts noch eine lebendige Einkaufskultur in den urbanen Räumen. Dazu gehören neben Läden und Shopping-Centern selbstverständlich auch Gastronomie, Kunst und Kultur. Wenn diese Vielfalt in unseren Städten verloren geht, ist das eine Veränderung, die von Dauer sein wird. Dieser Verlust wird kaum wiederzubeleben sein“, sagt Centermanager Dennis Reichpietsch des Breuningerlands in Sindelfingen


Hinter der Initiative „Das Leben gehört ins Zentrum“ haben sich zahlreiche große Einzelhändler wie Thalia, Breuninger, Deichmann, S.Oliver, Ernsting’s family und andere große Namen aus der Einzelhandels- und Handelsimmobilienbranche zusammengeschlossen. Unibail-Rodamco-Westfield Germany, Betreiber der Breuningerländer Sindelfingen und Ludwigsburg, ist ebenso Unterstützer der Initiative. Das Bündnis fordert ein Ende der andauernden Lockdown-Politik und erwartet ein Konzept, wie Leben mit Corona möglich ist, etwa durch massenhafte Schnelltests, digitale Lösungen, schnelles Impfen und Anerkennung der erfolgreichen Schutz- und Hygienekonzepte. Dazu zählen: Zugänge zu den Filialen und Shopping-Centern steuern, Reinigen und Desinfizieren, Abstand einhalten, Mund-Nasen-Schutz tragen, Übertragungswege eindämmen, Mitarbeiter organisieren, Bewusstsein stärken und Umsetzung sicherstellen.


Bereits nach dem ersten Lockdown hatte der Einzelhandel unter Beweis gestellt, dass die flächendeckenden Maßnahmen zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern wirksam sind, was auch Zahlen des Robert Koch Instituts (RKI) bestätigen. Die vom RKI veröffentlichte Einschätzung des allgemeinen Infektionsrisikos bestätigt dem Einzelhandel ein niedriges Infektionsrisiko sowie grundsätzlich einen niedrigen Anteil am Infektionsgeschehen.


Mit der Lichtaktion „Die Stadt lebt“ möchte die Einzelhandels- und Handelsimmobilienbranche deutlich machen, dass große Teile von Deutschlands städtischen Räumen akut bedroht sind. Deshalb schalten die Händler bis Dienstag, 2. März abends die Schaufensterbeleuchtung aus und ersetzen sie durch rotes Licht, damit die Ministerpräsidentenkonferenz das Schicksal der Innenstädte und Shopping-Center deutlich vor Augen hat. Im Breuningerland Sindelfingen erstrahlt der 7. Stock des Fashion-Towers in rot.