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10.09.2020

Leonberg: Heftiger Widerstand in psychischem Ausnahmezustand

Aufgrund eines psychischen Ausnahmezustands sollte ein 24-Jähriger am Mittwochnachmittag in Leonberg zu einer psychiatrischen Einrichtung gebracht werden, wobei er jedoch Widerstand leistete.


Zunächst hatte sich der Mann gegen 16.15 Uhr auf einem fremden Grundstück in der Straße Lohlebachtäle in Leonberg aufgehalten. Der Grundstücksbesitzer hatten ihn mehrfach gebeten zu gehen, doch der apathisch wirkende 24-Jährige reagierte nicht, sondern blieb regungslos sitzen. Auch als die hinzugerufene Polizei versuchte, Kontakt zu ihm aufzunehmen, gelang dies nicht.


Als der 24-Jährige plötzlich aufstand und auf den Grundstückbesitzer zuging, wollten ihn die Polizeibeamten festhalten. Als er sich losriss, wurde er schließlich zu Boden gebracht. Die Beamten brachten ihn nun zunächst zum Polizeirevier Leonberg und anschließend zu einer psychiatrischen Klinik.


Als eine Ärztin das Gespräch mit ihm suchte, bewegte er sich auf eine Polizeibeamtin zu und griff mit beiden Händen in Richtung der Dienstwaffe, die sich gesichert im Holster am Gürtel befand. Die Beamtin konnte den 24-Jährigen gemeinsam mit einer Kollegin zu Boden bringen. Der Mann wehrte sich heftig gegen die Polizistinnen, die ihm letztlich jedoch Handschließen angelegen konnten.


Hinzugerufenes Klinikpersonal kümmerte sich hierauf um den Mann, der nun mit einer Anzeige unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen muss.