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Von unserer Mitarbeiterin Annette Nüßle · 29.01.2018

Konfettiregen bei toller Stimmung

Ehningen: 15 000 Zuschauer säumten am Sonntag die Umzugsstrecke durch die Ortsmitte / Edàfetzer mit neuen Drachenmasken sind ein Hingucker

Traditionell führten der Ehninger Büttel und Hornist den Faschingsumzug an. Mit von der Partie war auch dieses Jahr Klaus Eitel alias „der Schütz von Deckenpfronn“: „Ich musste einfach wiederkommen, die Stimmung ist echt klasse und mein Kollege kann gut Unterstützung gebrauchen.“ Vor dem Ehninger Rathaus drängten sich die Besucher besonders dicht, wurden doch hier die einzelnen Narrenzünfte, Hästräger und Musikgruppen durch den Vorsitzenden des Ehninger Karnevalsvereins Joachim Bühler vorgestellt.

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Zu den Ehninger Narrengruppen haben sich auch viele Ehninger Vereine gesellt. „Ich finde es klasse, dass sich auch bei diesem Event zeigt, dass unsere Vereine etwas ganz Besonderes sind und der Zusammenhalt sehr gut ist“, sagt Bürgermeister Claus Unger. Neu mit dabei ist auch der Ehninger Kindergarten Bühlallee. Kleine und große Zwerge tummeln sich auf der 1,6 Kilometer langen Umzugsstrecke und säumen anschließend auch noch die Straßenränder.

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Ein echter Hingucker waren auch die neuen Drachenmasken der Ehninger Edàfetzer. Die roten Masken komplettieren seit dieser Kampagne das Häs zum Thema „Fire and Ice“. Angeführt durch ihren Tambour Sascha Burmühl, der als Einziger einen schwarzen Drachen verkörpert, sorgten sie mit ihrer Guggenmusik für gute Stimmung.

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Erstmals mit dabei waren die Oberkircher Gesichter der Schauenburg. Die Sagengestalten der weißen Frau und des Hirtenbüble haben die dreistündige Anfahrt mit dem Zug nicht gescheut und sind vom Ehninger Publikum ganz angetan.

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Seit 12 Jahren versorgen Jürgen und Siglinde Seidelmann Freunde und Verwandte an der Umzugsstrecke mit Getränken und allerlei zum Essen. „Es ist ein toller Tag und wir genießen das Zusammentreffen.“ Auch der ein oder andere Hästräger wird mit kurzen Getränken versorgt und kann seine Stimme für den nächsten Auftritt ölen.

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Als nach rund 180 Minuten die Hausemer Kohlweih‘r Hexa mit der Startnummer 101 am Anfang der Umzugsstrecke angelangt sind, ist die Stimmung immer noch gut. „Das Beste kommt zum Schluss“, rufen sie den Zuschauern zu und meinen: „Ehningen ist immer klasse, egal auf welchem Startplatz.“

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Im Anschluss schlägt die große Stunde der Kehrmaschine. Konfetti in allerlei Formen, Stroh und das ein oder andere Bonbonbabierle müssen beseitigt werden. „Konfetti gehört zur Fasnet dazu und darf in Ehningen gerne geworfen werden“, sagt Bürgermeister Claus Unger auf die Frage, ob er an ein Konfettiverbot wie in Stuttgart denkt.

Der Ehninger Umzug ist für SZ/BZ-Mitarbeiterin Annette Nüßle ein Heimspiel. Vor allem die unterschiedlichen Masken fotografiert die Ehningerin sehr gerne.

Heimspiel mit neuer Maske. Die Ehninger Edàfetzer sorgten für einen wahren Hingucker im Umzug. Bild: Nüßle