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Von unserer Mitarbeiterin Kathrin Haasis · 15.05.2019

Junger Messerstecher gilt als schuldunfähig

Böblingen/Stuttgart: Ein Böblinger soll seine Mutter und seine Großmutter getötet haben. Die Anklage hält ihn für psychisch krank

Es gibt keinen Strafprozess und auch keine Anklage, obwohl es zwei Opfer gibt, die gewaltsam ums Leben gekommen sind. Die Staatsanwaltschaft hält den 18-Jährigen, der im Dezember 2018 in Böblingen seine Mutter und seine Großmutter erstochen hat, aufgrund dessen psychischer Erkrankung für schuldunfähig.

Gegen den jungen Mann ist deshalb am Dienstag am Landgericht ein sogenanntes Sicherungsverfahren eröffnet worden. Weil er zur Tatzeit 17 war, findet es unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Statt um die Verurteilung zu einer Haftstrafe geht es um die Einweisung in eine Psychiatrie: Die Staatsanwaltschaft ist der Auffassung, dass der Beschuldigte für die Allgemeinheit gefährlich ist.

 

In der Nacht zum 11. Dezember soll der Jugendliche seine 38 Jahre alte Mutter und seine 61 Jahre alte Großmutter in der gemeinsamen Wohnung der Familie in Böblingen mit mehreren Stichen getötet haben. Er rief selbst gegen 2.40 Uhr die Polizei an, gestand die Tat und ließ sich kurz darauf widerstandslos festnehmen. Die Polizisten fanden ihn auf dem Balkon des siebenstöckigen Mietshauses. Die Tatwaffe war ein Küchenmesser, das die Polizei sicherstellte. Laut Nachbarn soll es vor der Tat zu einem Streit gekommen sein. In der Wohnung befanden sich noch der zwölf Jahre alte Bruder und die dreijährige Schwester, sie wurden nicht attackiert.

 

 

 

 

 

Der komplette Artikel steht am Mittwoch in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

 

 

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