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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 07.08.2018

Jetzt ist die Außenhülle dran

Goldberg: Endspurt für die Sanierung des Wasserturms

Schon von Weitem sind die Arbeiten am Wasserturm Goldberg zu sehen. Für die Stadtwerke Sindelfingen sind es die letzten Arbeiten zur Fertigstellung der Außensanierung.

Nachdem ein Gutachten bestätigt hatte, dass vorhandene Schäden am Turm nicht mehr durch örtliche Reparaturen ausgebessert werden können, wurde 2013 mit der Ausarbeitung eines Sanierungskonzepts begonnen. Mit der Veranschlagung einer Bausumme über rund 1,2 Millionen konnte die Planung der Maßnahme starten. Es wurden Gutachten, Kostenschätzungen und Varianten der Sanierung erarbeitet und vorbereitende Arbeiten mit Fassadenkletterern ausgeführt. Der Bauzeitenplan sah drei Sanierungsabschnitte vor, die getrennt nacheinander ausgeführt werden mussten.

Aktuell arbeiten die Stadtwerke am dritten und letzten Bauabschnitt zur Sanierung der Außenhülle des Wasserturms. Hierbei wird der Turmkopf oberhalb der Terrasse überarbeitet. Nachdem ein sehr aufwendiges und weithin sichtbares Arbeits- und Schutzgerüst montiert wurde, konnten die eigentlichen Arbeiten beginnen.

Die Demontage des alten Daches ist auf dem Bild zu erkennen. Hierbei wurde für die Bauleitung unbekannter Untergrund freigelegt, da man diesen Bereich bisher nicht erreichen und untersuchen konnte. Im nächsten Schritt werden die verwitterten Oberflächen mittels Hochdruckwasserstrahl abgetragen und durch Auftragen von neuen Schutzschichten die für das Gebäude so wichtige Betonbewährung geschützt. Abschließend erfolgt Aufbau eines neuen Daches.

„Besonders stolz sind wir auf die Einhaltung der geplanten Bauzeiten und des Budgets für das Gesamtprojekt der Sanierung der Außenhülle des Wasserturms Goldberg“, so Steffen Jatz, der Projektleiter der Stadtwerke Sindelfingen.

„Da die Stadtwerke nicht allzu häufig Wassertürme sanieren, war das doch ein Projekt mit vielen Unbekannten und Risiken und somit eine interessante Herausforderung. In diesem Zusammenhang möchte sich die Projektleitung auch bei allen am Bau beteiligten Firmen bedanken“, sagt Steffen Jatz weiter.