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10.12.2013

Informationstag an der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in Sindelfingen

Beruf: Großes Interesse beim Informationstag an der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in Sindelfingen

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Der weitere schulische Werdegang führt in der Regel an die beruflichen Schulen. Dorthin kommen die Schülerinnen und Schüler aus Realschulen, Werkrealschulen, Gymnasien, Berufsfachschulen, einige haben nach der Hauptschule mit Beendigung der Lehre den mittleren Bildungsabschluss erworben (das so genannte 9+3-Modell).

Sie unterscheiden sich nach Vorwissen und Leistungsfähigkeit, nach sozialer Herkunft, Muttersprache und religiösem Hintergrund. Diese Verschiedenheit habe in den letzten Jahren stark zugenommen, sie als Wert zu begreifen, sei ein wichtiger Teil der Bildungspolitik, so eine Verlautbarung des Kultusministeriums.

An der GDS2 setzt man deshalb auf die individuelle Förderung, um allen Schülern Bildungschancen zu eröffnen. Darauf wies Karin Bieber-Machner, kommissarische Schulleiterin, in ihrer Begrüßungsrede hin: „Alle Schüler sollen hier gemäß ihren Anlagen gefördert und gefordert werden.“ Wichtiger Bestandteil dieses Konzeptes ist die Stärkung der Selbstkompetenz, umgesetzt in zahlreichen Projekt- und Seminararbeiten. Die Ergebnisse präsentierten die GDS2-Schüler am Infotag der Öffentlichkeit.

Das Technische Gymnasium Umwelttechnik (TGU), das zum Schuljahr 11/12 auf Empfehlung der Enquete-Kommission eingerichtet wurde, war mit Modellversuchen zu Smog und Treibhauseffekt vertreten. Weiterhin konnten die Besucher erfahren, wie die Stromausbeute von solarbetriebenen Zellen mittels Lampen sichtbar gemacht werden kann. Oder wie die kontrollierte Reaktion von Wasserstoff- und Sauerstoff bei einer Brennstoffzelle funktioniert.

Wie attraktiv es sein kann, Roboter zu entwerfen und zu programmieren, lernt man an der GDS2 nicht nur am TGU, sondern gleich in mehreren Berufskollegs. Vier verschiedene Fachrichtungen gibt es. So präsentierten beispielsweise die Schüler des Berufskollegs Technische Dokumentation, wie professionell sie mit Programmen wie Photoshop, Illustrator, Indesign und Dreamweaver umgehen, um Websites zu erstellen.

Die GDS2 bietet aber noch mehr als nur Technik. Die Schulband, die sich aus einer AG heraus gegründet hat, spielte auf, und ein Workshop-Theater lockte die Gäste mit Bewegungsspielen.

Will man nach der mittleren Reife erst einmal eine Ausbildung beginnen, ist der Weg zum Studium nicht verschlossen. In einem Jahr kann dann nach der Ausbildung die Fachhochschulreife erworben werden. Die Verbindung von Theorie und Praxis macht die Absolventen zu begehrten Arbeitskräften.

Mit der Akademie für Datenverarbeitung (ADV), inzwischen eine Abteilung der GDS2, ist das Bildungsangebot komplett. An der Außenstelle in Böblingen kann man die Ausbildung zum „Staatlich geprüften Informatiker“ absolvieren, ein weit über den Landkreis Böblingen hinaus bekannter, außerordentlich renommierter Abschluss.

Anmeldeschluss für die Bildungsgänge an der GDS 2 ist der 1. März 2014

Ihre Projektarbeiten stellten Schüler der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in Sindelfingen an ihrem Informationstag den Besuchern vor. Bild: Maier-Anderer