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Von unserem Mitarbeiter Matthias Staber · 09.12.2017

Im nächsten Jahr kommen 196 Flüchtlinge

Sindelfingen: Stadt muss 93 000 Euro mehr für die Unterbringung ausgeben als ursprünglich geplant

Sindelfingen muss im kommenden Jahr 93 000 Euro mehr für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen ausgeben als noch bei der Einbringung des Doppelhaushalts für die nächsten zwei Jahre gedacht.

Die Notwendigkeit ergebe sich aus den neuen Zuweisungszahlen des Landkreises, wie der Leiter des Amts für Soziale Dienste, Hans-Georg Burr, im Sozialausschuss erläutert. Demnach bekommt Sindelfingen 2018 196 Flüchtlinge zugewiesen.

Ende kommenden Jahres werden voraussichtlich rund 830 Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung in Sindelfingen leben. Nach Schätzung der Sindelfinger Stadtverwaltung kommen 2019 noch einmal 130 Flüchtlinge hinzu.

Um 2,2 Stellen wird im kommenden Jahr bei der Betreuung der Flüchtlinge aufgestockt. Hinzu kommen unter anderem Kosten für Fortbildungen, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit.

Unterm Strich wird Sindelfingen knapp 730 000 Euro für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung ausgeben – anstatt rund 636 000 Euro, wie die Stadtverwaltung ursprünglich einmal geplant hatte.