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Von Andreas Gauß, Edip Zvizdiç 
und Daniel Krauter · 29.11.2020

HVW: Neustart frühestens Anfang Februar

Handball: Spiele der Hinrunde sind gecancelt, gespielte Ergebnisse werden gewertet / Deutliche Kritik von Ralf Maurer, einem der beiden Vorsitzenden der HSG Böblingen/Sindelfingen

Spielfeld in einer Sporthalle

Von Röhm-Medien in Sindelfingen aus ging der virtuelle 34. ordentliche Verbandstag des Handballverbands Württemberg (HVW) über die Bühne. Wichtigster Punkt war der weitere Ablauf der Saison. Neustart soll nun frühestens am Wochenende 6. und 7. Februar 2021 sein. Die bereits ausgetragenen Spiele werden gewertet, die restlichen Vorrundenspiele abgesetzt, und die Saison wird mit der Rückrunde weitergeführt.

HVW-Spieltechniker Michael Roll (Heilbronn) brachte beim virtuellen Verbandstag einen Dringlichkeitsantrag ein, der für den Aktivenbereich von der Württembergliga bis zur Kreisliga B eine einfache Runde vorsieht. Da die Politik mit einer Verlängerung des Lockdowns bis mindestens zum 20. Dezember eine Trainingsphase im nächsten Monat unmöglich machte, ist der Plan, die Punktspiele nun erst am 6./7. Februar wiederaufzunehmen. Michael Roll: „Dann hätten wir die Möglichkeit zum Trainieren im Januar und würden die drei ausgefallenen Spieltage im Januar dann an die Rückrunde anhängen.“

 

Ursprünglich war das Saisonende auf 15./16. Mai geplant. Die Wertung der bislang absolvierten Spielpaarungen wird übernommen, es sollen nur noch die Begegnungen ausgetragen werden, die in der Hinrunde nicht mehr zustande kamen. Als Grundlage nimmt man die bereits geplanten Rückrundentermine. Dafür votierten 98 von insgesamt 122 abstimmenden Delegierten, neun enthielten sich der Stimme und 15 Funktionäre waren dagegen. Wie es mit der Baden-Württemberg-Oberliga weitergeht? Am Rande des Verbandstages wies Michael Roll daraufhin, dass man hier momentan von einem „Re-Start im Januar“ ausgehe, derzeit sei die Dachorganistion für deren Spielbetrieb, die HBW („Handball Baden-Württemberg“) noch in Abstimmungsgesprächen.

 

 

„Diese Entscheidung ist eine Vollkatastrophe“, nimmt Ralf Maurer erst gar kein Blatt vor den Mund. Was den einen der beiden Abteilungsleiter der HSG Böblingen/Sindelfingen im Besonderen auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass die bisher absolvierten Spiele tatsächlich noch gewertet werden. „Die Runde ist eh schon verzerrt, und das wird im Frühjahr nicht anders werden, denn Corona wird nicht einfach von der Bildfläche verschwinden.“

 

 

Der komplette Artikel steht am Montag in der SZ/BZ und unter www.szbz.de