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15.05.2019

Hunde haben zugebissen

Böblingen: Wildtierbeauftragter schließt Wolf als Täter bei Rehen aus

Nach der Berichterstattung über von Hunden gerissene Rehe im Böblinger Wald, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über Kollektiv-Schuld von Hundebesitzern oder auch anderen Todesursachen. Einerseits wurde spekuliert „Es könnte auch ein Verkehrsunfallopfer sein, das im Nachhinein angefressen wurde“ ein anderes Mal durfte auch der Wolf nicht als Ursache fehlen. Doch der Räuber wurde nach Untersuchungen des Wildtierbeauftragten des Landkreises Böblingen, Julian Renz, als Täter ausgeschlossen. „Ein Wolf weiß, wie er jagen und wo er zubeißen muss“, sagt der Wildtierbeauftragte. Er hat bei seinen Untersuchungen unter dem Fell zahlreiche Blutergüsse gefunden, die eindeutig auf Hunde schließen ließen. „Ein Hund spielt, tötet und frisst am Ende nicht viel. Er muss ja nicht satt werden, er weiß, dass er zu Hause wieder etwas bekommt“, sagt Julian Renz. Ein Wolf würde nicht nur an der richtigen Stelle kraftvoll zubeißen, sondern sich obendrein noch den Bauch vollschlagen, bevor er wieder weiterzieht. – jj –/ Bild: z