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19.03.2016

Heißer Sommer im Gemeinderat

Weichenstellungen: Bis nach Ostern können die Sindelfinger Stadträte ihre sitzungsfreie Zeit genießen, dann geht es Schlag auf Schlag. Mit dem Doppelhaushalt 2016/2017 steht ein ehrgeiziger Plan auf dem Programm und anschließend geht es nahtlos in einen heißen Sommer über. Bei der Einwohnerversammlung am Mittwoch (die SZ/BZ berichtete) kamen die großen Weichenstellungen auf den Tisch.

Noch vor der Sommerpause soll unter anderem entschieden werden, wie das Badezentrum künftig aufgestellt wird. Kleine Lösung, große Lösung oder vielleicht sogar eine Teilprivatisierung? Egal, für was sich der Gemeinderat entscheidet: Die Stadt muss zwischen rund 15 und 60 Millionen Euro für eine Sanierung und Attraktivierung in die Hand nehmen.

Ebenfalls einen zweistelligen Millionenbetrag kostet die Sanierung der Marktplatz-Tiefgarage. Auch hier ist es mit dem Nötigsten nicht mehr getan. Die Reparaturen der letzten Jahre haben die Probleme eher verschärft.

Und schließlich soll der Gemeinderat nach dem Wunsch der Rathaus-Spitze vor der Sommerpause auch über die Zukunft der Sindelfinger Sportstätten beschließen. Kann das Floschenstadion doch saniert werden oder kommt es rund um den Glaspalast zu einer großen Lösung?

Da wird ein großes Paket geschnürt, das man angesichts guter Steuereinnahmen derzeit schultern könnte. Doch die Gewerbesteuer ist keine berechenbare Größe. Diese Lehre muss man aus der Vergangenheit ziehen.

juergen.haar@szbz.de

Von Chefredakteur Jürgen Haar