Nachrichten
Bilder
Videos
Abo-Service und Anzeigen
Themen und Portale

Job

Termine und Veranstaltungen
Über uns






Von unserem Redakteur 
Dirk Hamann · 19.05.2020

Heftiger Streit mit dem Bürgermeister

Schönaich: Disput zwischen Bürgermeister Dr. Daniel Schamburek und einigen Gemeinderäten / Landrat Roland Bernhard vermittelt

Bürgermeister kontra Gemeinderäte: Im Schönaicher Rathaus hing in den vergangenen Wochen der Haussegen schief. Bild: Bilaniuk

Das Verhältnis zwischen einigen Schönaicher Gemeinderäten und Bürgermeister Dr. Daniel Schamburek ist ein extrem angespanntes. Zu beobachten in jeder einzelnen Gemeinderatssitzung. Wo in der lokalpolitischen Arbeit ein konstruktives Miteinander herrschen sollte, knirscht und kracht es mitunter gewaltig. Nun hat der Dauerzwist eine neue Eskalationsstufe erreicht. Landrat Roland Bernhard trat als Schlichter auf.

Einige Monate schwelte der Konflikt, der vor einem Jahr im Gemeinderat schon einmal ganz offen zur Schau getragen worden ist (die SZ/BZ berichtete), eher im Verborgenen. Hier eine spitze Bemerkung, dort eine kleine Stichelei. Gemeinderäte der CDU/FWV und der FDP/UWG kontra Verwaltungsriege. Viel mehr gab es öffentlich kaum zu beobachten. Hinter den Kulissen brodelte es jedoch nach Informationen der SZ/BZ über Monate hinweg heftig weiter. Teilweise bis ins Persönliche gehend wurden auf beiden Seiten Vorwürfe geäußert oder auch üble Gerüchte im Ort gestreut.


Nach der Hauptversammlung des Gewerbe- und Handelsvereins (GHS) Anfang März eskalierte der Konflikt erneut. Dort informierte Dr. Daniel Schamburek zu der aktuellen Gewerbepolitik in Schönaich. Und fühlte sich dabei von anwesenden Gemeinderäten gestört. Auch durch Zwischenrufe. Dazu sah er durch nicht zutreffende Behauptungen, die von Gemeinderäten geäußert wurden, Entscheidungen, des Gemeinderats und die Arbeit der Verwaltung verunglimpft. All seine Verärgerung fasste er in einem sechsseitigen Beschwerdebrief an Norbert Mezger, Fraktionsvorsitzender der CDU/FWV und stellvertretender Bürgermeister, zusammen.


Der komplette Artikel steht am Mittwoch in der SZ/BZ und auf www.szbz.de