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Von unserem Mitarbeiter Matthias Staber · 10.02.2019

Großer Zunftball in Weil der Stadt

500 Besucher beim ausverkauften Narrenball der „Narrenzunft AHA“ in der Stadthalle / Heiße Phase der Fasnet ist eingeläutet / Großer Umzug am 3. März

Das Epizentrum der Fasnet im Kreis Böblingen liegt traditionell in Weil der Stadt. Beim großen Zunftball in der Stadthalle wurde am Samstag die heiße Phase eingeläutet (Bild: Staber).

Mit der Narrenmesse und dem anschließenden Narrenball in der ausverkauften Stadthalle von Weil der Stadt hat die „Narrenzunft AHA“ am Samstag die heiße Phase der Fasnet eingeläutet.

Für den Ball hatte Marielle Wiemer ein Programm zusammengestellt, bei dem sich alle Zunftgruppen des Vereins präsentierten. „Die Fasnet ist Bestandteil des Kirchenjahres“, sagt Michael Borger, Vorsitzender des Vereins „Narrenzunft AHA“. Deswegen sei die Rückbindung an die christliche Tradition ein wesentlicher Bestandteil der Weil der Städter Fasnet-Tradition. Den Auftakt für die heiße Phase der fünften Jahreszeit bildet in Weil der Stadt deswegen eine christliche Messe – die sogenannte Narrenmesse.

Fasnet im Kirchenjahr

Ins Zentrum der diesjährigen Messe rückt der katholische Pfarrer Anton Gruber die Bedeutung des Konzepts Zeit für das Christentum – und damit auch die Bedeutung der Fasnet für das Kirchenjahr. „Diese Tradition ist für uns in Weil der Stadt sehr wichtig“, betont Michael Borger den Unterschied der schwäbisch-alemannischen Fastnacht zu anderen Traditionen wie Karneval oder Fasching: „Bei uns geht es nicht um die Austreibung des Winters, wie manche glauben.“

Übertrieben streng wird diese Tradition in Weil der Stadt jedoch nicht ausgelegt. So finden sich mit dem „AHA-Ballett“ unter der Leitung von Elén Frey auch karnevalistische Elemente bei dem Verein. Alle zehn Zunftgruppen des Verein bekommen beim Narrenball in der Stadthalle ihren großen Auftritt, der jedes Jahr direkt an die Narrenmesse anschließt.


Der komplette Artikel steht am Montag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de

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