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Von unserem Redakteur Jürgen Wegner · 18.09.2020

Größer und moderner: Die neue VfL-Sportwelt

Beim Richtfest hat der Anbau die Zeitschiene bereits überholt, der VfL Sindelfingen rechnet mit der Eröffnung zum Jahreswechsel

  • VfL-Präsident Dr. Heinrich Reidelbach: "Keiner konnte ahnen, welche Erfolgsgeschichte die Sportwelt schreibt."Bild: Wegner

  • VfL-Vorstand Horst Thome mit der Zeitkapsel.Bild: Wegner

  • Die Sportwelt zwischen Fußballplatz und Tennishalle aus der Vogelperspektive. Links das bereits bestehende Gebäude, rechts die Erweiterung. Bild: Dettenmeyer

Ein vollautomatischer Kraft-Ausdauer-Zirkel, dessen 12 Stationen sich auf den Trainierenden einstellen. Ein Functional-Fitness Bereich, in dem lange Taue wirbeln und sich Sportler um die Ecke hangeln. Mehr Platz für „Five“ und „TRX“, damit alle schön geschmeidig bleiben: Mit dem Anbau der Sportwelt stellt der VfL Sindelfingen Weichen in die Zukunft, will aber die traditionellen Werte nicht vergessen. Das Projekt läuft wie geschmiert.

Voll belegt bis unters Dach, abbezahlt und gewinnbringend: Die Sportwelt des VfL Sindelfingen warf zuletzt sogar Dividenden ab, die den anderen Sport-Abteilungen zugute kommen. Weil die Cash-Kuh des Sportvereins aber nicht so lange gemolken werden soll, bis sie irgendwann ausgequetscht in der Ecke steht, wächst längst der Anbau. 5,5 Millionen Euro brutto stehen für das Projekt auf dem Papier.

„Keiner konnte ahnen, welche Erfolgsgeschichte die Sportwelt schreibt“, sagte VfL-Präsident Dr. Heinrich Reidelbach beim Richtfest. Denn der Nachfolger des 1994 in der Gartenstraße eröffneten Sportparks ist der Renner, 2008 eröffnet, waren erst die 1000-Mitglieder-Grenze und dann auch das Doppelte davon ruckzuck erreicht. Es folgte ein Aufnahmestopp, der Kredit war in Rekordgeschwindigkeit zurückgezahlt.

In diesem Zuge gab der OB ein Versprechen, bei dem mancher die Ohren spitzte. Auch in Zeiten der Finanzkrise und der anstehenden Haushaltskonsolidierung „wollen wir darauf achten, dass die Strukturen erhalten bleiben. Wir haben die starke Neigung, Sanierungen abzuschließen und dass es bei den Sportstätten weitergeht“, sagte der Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

Der komplette Artikel steht auf www.szbz.de