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Von unserem Mitarbeiter 
Matthias Staber · 26.01.2020

„Greta Thunberg ist ein Sinnbild für Fridays for Future"

Böblingen/Sindelfingen: Laternenzug der Klimaaktivisten von „Fridays for Future Böblingen-Sindelfingen“

Mit einem Laternenzug vom Böblinger Bahnhof aus bis zum Sindelfinger Marktplatz haben die Klima-Aktivisten von "Fridays for Future Böblingen-Sindelfingen" für eine bessere Klimapolitik demonstriert. Bild: Staber

Mit einem abendlichen Laternenzug vom Böblinger Bahnhof bis zum Sindelfinger Marktplatz haben die Aktivisten von „Fridays for Future Böblingen-Sindelfingen“ am vergangenen Freitag für eine bessere Klimapolitik demonstriert. Daran nahmen über 50 Klimaschützer teil.

„Seit einem Jahr sind wir von ‚Fridays for Future‘ auf der Straße“, sagt der 15-jährige Guilherne Oliveira, der in Renningen aufs Gymnasium geht: „Viel getan bei der Klimapolitik hat sich aber noch nicht.“ Was die Bundesregierung mache „ist nicht in unserem Sinn“, sagt der 25-jährige Student der Empirischen Kulturwissenschaften Harry Gottschling: Der geplante Kohleausstieg komme nicht nur viel zu spät, „in Nordrhein-Westfalen geht sogar ein neues Kohlekraftwerk ans Netz“.

Die angemeldete Demonstration sei bewusst auf den Freitagabend gelegt worden, so Jule Lenz: „Uns geht es wirklich nicht ums Schule schwänzen, wie man an solchen Aktionen sieht“, zumal viele Aktionen von „Fridays for Future“ in den Schulferien stattfinden würden. „Am Anfang gab es sicher auch Leute, die keine Lust auf Schule hatten“, gibt Jule Lenz zu, „von denen ist aber nach einem Jahr keiner mehr dabei. Übrig geblieben ist, wem der Klimaschutz wirklich am Herzen liegt.“

Auch sei die Rolle der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg weniger zentral als in den Medien dargestellt, so die 15-jährige Jule Lenz: „Greta Thunberg ist nicht unserer Anführerin, sondern ein Sinnbild für ‚Fridays for Future‘“. Jule Lenz ist überzeugt davon, dass die Proteste der Klima-Bewegung erfolgreich sein könnten: „Wir haben die Wissenschaft auf unserer Seite.“

 

 

Der komplette Artikel steht am Montag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de