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Von unserem Redakteur 
Dirk Hamann · 09.08.2020

Graffiti-Kunst für den Böblinger Stadteingang

Böblingen: Graffiti-Künstler Christoph Genter gestaltet zusammen mit den Malern Henrieke Ribbe und Jim Avignon die Schönbuchbahn-Unterführung neu / Einweihung am 30. August

Christoph Ganter

Die Unterführung in der Herrenberger Straße ist ein schnöder Zweckbau. Eigentlich. Seit Ende 2018 rollt hier die Verkehr unter den Bahngleisen in Richtung Böblingens Zentrum. 230 Meter triste Betonwand begleitet Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger an dieser Stelle, ein Stadteingang der grauesten Art. Damit er in Zukunft sein Grauen verliert, hat die Stadt drei Künstler engagiert. Sie sollen den Bereich mit Farbe und Hinguckern ein anderes, freundlicheres und ganz besonderes Erscheinungsbild geben. Seit eineinhalb Wochen ist dieses Projekt am laufen, erste Ergebnisse sind sichtbar.


Blaue und türkisfarbene Kugeln zieren die Wand stadtauswärts. Verbunden sind sie mit einem Geflecht aus Lila, das wie Adern aussieht. Alle 20, 30 Meter stehen Sprühdosen auf dem Rad- und Fußweg, auf einer Leiter ein Mann, der mit Goldfarbe zarte Linien aufbringt. Acht Tage lang ist ein Mann, der Christoph Ganter heißt und den Künstlernamen Jeroo trägt, bereits damit beschäftigt, die Unterführung in ein modernes Gesamtkunstwerk zu verwandeln. Ganz legal, im Auftrag der Stadt, wo die Idee dazu gemeinsam im Stadtplanungs- und Kulturamt geboren worden ist. „Manche Kugeln sind kleiner, manche größer, jede ist miteinander verbunden. Manche stechen heraus, manche befinden sich eher im Hintergrund“, beschreibt Christoph Ganter das, was er auf die Wand bringt. „Man kann es im übertragenen Sinne so deuten wie die Gesellschaft in einer Stadt.“


Der komplette Artikel steht in unserer Montagsausgabe sowie unter www.szbz.de