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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 28.06.2019

Giftraupen: Teile des Freibads gesperrt

Sindelfingen: Eichenprozessionsspinner birgt Sicherheitsrisiko

Bei Kontrollen der Eichen im Sindelfinger Freibad wurde ein Befall mit Eichenprozessionsspinnern festgestellt. Als Sofortmaßnahme zum Schutz der Badegäste wurden um die betroffenen Bäume Absperrbereiche eingerichtet. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Bereiche zu ihrer eigenen Sicherheit zu meiden. Der Aufenthalt in den nicht betroffenen Bereichen des Freibads ist möglich.

Die Bäderleitung bittet die Besucher dringend, sich an die Absperrungen zu halten und die Bereiche zu meiden. Weiterhin sollten Besucher gegebenenfalls einen eigenen Sonnenschutz mitbringen, da durch die Absperrungen ein Teil der Schattenbereiche im Freibad entfällt.


Die Entfernung der Gespinnstnester wird durch den städtischen Grünpflegebetrieb außerhalb des Badebetriebs ab Montagfrüh erfolgen.


Die heranwachsenden Raupen des Eichenprozessionsspinnern (EPS) bilden sehr feine Brennhaare aus. Diese Brennhaare brechen leicht bei Berührung, und der darin befindliche Giftstoff wird freigesetzt. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die haarigen Raupen anzufassen. Ein direkter Kontakt mit den Raupen oder Gespinnstnestern kann bei Menschen zu starkem Juckreiz, Reizungen der Bindehaut oder der Atemwege führen. Im Einzelfall können allergische Reaktionen ausgelöst werden.