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09.12.2019

Gegen hohen Stress-Pegel vor Weihnachten

Besinnlich und gemütlich? Von wegen! In der Weihnachtszeit steigt vor allem bei jüngeren Menschen der Stress-Pegel.

Stimmungskiller Nummer eins ist der Andrang in Innenstädten, auf Weihnachtsmärkten und in den Geschäften: Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännische Krankenkasse (KKH) sind mehr als 60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen von den Menschenmassen genervt. Die Generation 50 plus sieht das vergleichsweise gelassener.

„Wer an Weihnachten nicht erschöpft und ausgebrannt vor dem Tannenbaum sitzen möchte, sollte auf diesen Erwartungsdruck reagieren, seine Ansprüche nicht zu hoch hängen und Prioritäten setzen“, sagt Jutta Baitinger vom KKH-Serviceteam in Böblingen. Damit sich der Weihnachtsstress in Grenzen hält, rät sie, Strategien aus dem beruflichen Zeitmanagement anzuwenden und aufzuschreiben, was wann erledigt werden muss, wie lange dies jeweils dauert und wer die einzelnen Aufgaben übernehmen kann.

Um Kraft zu tanken, empfiehlt Jutta Baitinger Spaziergänge an der frischen Luft und Sport: „Es ist wichtig, zwischendurch für ausreichend Erholung zu sorgen, damit Körper, Geist und Seele wieder ins Lot kommen. Schalten Sie deshalb einen Gang runter – auch digital. Niemand ist verpflichtet, beim weihnachtlichen Konsumstress mitzumachen.“