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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 13.03.2018

Gedenken an die deportierten Sinti

Kreis Böblingen: Veranstaltung am Donnerstag in Stuttgart

Es ist bislang wenig bekannt, dass im März 1943 aus Baden-Württemberg 456 Sinti in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert worden sind. Auch aus dem Landkreis Böblingen sind es 53 Personen, die deportiert wurden: 26 aus Magstadt, 19 aus Sindelfingen, 8 aus Weil im Schönbuch. Nur wenige der Deportierten überlebten die nationalsozialistische Vernichtungspolitik.

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die Erzdiözese Freiburg, die Evangelische Landeskirche in Baden und die Diözese Rottenburg-Stuttgart wollen zusammen mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma in Baden-Württemberg der Opfer dieser Verbrechen gedenken und laden ein zu einem Ökumenischen Gottesdienst am Donnerstag, 15. März, 14 Uhr in der Stiftskirche Stuttgart.

Den Gottesdienst in der Stiftskirche gestalten der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Dr. h. c. Frank Otfried July, Weihbischof em. Dr. Bernd Uhl von der Erzdiözese Freiburg, Mitglieder des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, das Trio Die Drahtzieher und Schülerinnen und Schüler der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen.

Um 16 Uhr lädt die Initiative Zeichen der Erinnerung an die Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung am Stuttgarter Nordbahnhof (Otto-Umfrid-Straße) ein. Dort wird ebenfalls der deportierten Sinti und Roma gedacht, und ihre Namen werden verlesen. Um 17.30 Uhr wird die Ausstellung „weggekommen …“ in der Martinskirche (Eckhardtstraße 2) eröffnet. Ein Bustransfer zwischen Stiftskirche und Gedenkstätte kurz vor 16 Uhr ist eingerichtet.