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Von unserem Mitarbeiter Bernd Heiden · 14.02.2020

Fundstücke von Jungsteinzeit bis Spätantike

Aidlingen: Archäologen graben im Lehmtal

Im Aidlinger Baugebiet Lehmtal lebten schon vor rund 7000 Jahren Menschen. Bild: Heiden

An seinem Ortseingang will Aidlingen im Gewann Lehmtal in einem kommunalen Bauprojekt Wohnraum schaffen. Sich dort an den Gestaden der Würm anzusiedeln war allerdings schon vor vielen tausend Jahren angesagt. Bei Grabungen auf dem Gelände sind die Archäologen auf reichhaltige Siedlungsspuren gestoßen, die bis in die Jungsteinzeit zurück reichen.

Für die Archäologen kommen die Funde nicht überraschend. Bereits 1936 sei der Zuffenhausener Hobby-Archäologe Wilhelm Müller dort fündig geworden, 1938 sei es zu Probegrabungen gekommen, erklärt Marc Heise. So war das Gebiet bereits als Kuluturdenkmal verzeichnet. „Deshalb sind wir aktiv geworden“, sagt der Archäologe, als Gebietsreferent des Landesamtes für Denkmalpflege im Dienstsitz Tübingen zuständig auch für den Kreis Böblingen.


Was bei den dann angeordneten Voruntersuchungen da allerdings genau herauskommen könnte, das war auch den Experten eher unklar. „Die Siedlung war bekannt, die Zeitstellung aber wolkig“, erzählt Sascha Schmidt von der fodilus GmbH, die im Auftrag des Landesamtes im September vergangenen Jahres mit der Geländesondierung beginnt.


Der komplette Artikel steht am Samstag in der SZ/BZ und auf www.szbz.de