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Von unserem Mitarbeiter Peter Maier · 14.02.2018

Feinstaubfilter für alte Öfen

Kreis Böblingen: Neue Verordnung seit dem 1. Januar 2018 in Kraft

Verbraucher, die ihre vier Wände mit einem Kachelofen oder einem Kamin beheizen, müssen seit dem 1. Januar 2018 strengere Auflagen für den Betrieb ihrer Feuerstätte beachten. Was sie beachten müssen, darüber klärt die Energieagentur auf.

Alte Öfen geben neben wohliger Wärme auch eine erhebliche Menge Feinstaub ab. Neue Feuerstätten verbrennen das Brennmaterial viel effizienter als alte Öfen. Somit sparen sie Brennholz und produzieren weniger Feinstaub. Der Gesetzgeber reagierte, indem er die Feinstaub-Grenzwerte herabsetzte und festlegte, dass ab dem 1. Januar 2018 Öfen, die vor 1985 eingebaut wurden, mit Feinstaubfiltern nachgerüstet oder komplett ausgetauscht werden müssen. Außerdem können Gemeinden und Kommunen je nach Luftqualität Betriebsverbote für Feuerstätten aussprechen, wie es in Stuttgart bei Feinstaubalarm passiert.

Jeder Verbraucher kann selbst auf die Feinstaub-Emission Einfluss nehmen, indem er gut abgelagertes, trockenes Brennholz und geeignete Anzünder verwendet, keinen Müll verbrennt, auf sehr hohe Raumtemperaturen verzichtet sowie Feuerstätten für Holzpellets wählt, da diese weniger Feinstaubemissionen haben. Mit Brennholz zu heizen ist häufig teurer als gedacht. Der Brennstoff ist zwar preiswerter als Erdgas oder Heizöl, aber Kamine und Öfen haben oft höhere Wärmeverluste, da sie den Brennstoff schlechter ausnutzen. Inwiefern es sich lohnt, eine Holzfeuerstätte an das Heizungsnetz anzuschließen, beantwortet die Energieagentur unter Telefon 0 70 31 / 663-2040 oder unter www.ea-bb.de im Internet.