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07.11.2015

Es waren zwei Unfälle

Am Freitagnachmittag um 17.18 Uhr befuhr ein 35-jähriger tschechischer Autofahrer mit seinem Skoda den rechten Fahrstreifen der A81 in Fahrtrichtung Stuttgart. Kurz vor der Anschlussstelle Böblingen-Hulb fuhr dieser vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit an einem Stauende auf den VW Golf einer 42-Jährigen auf. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug der Frau auf den vor ihr stehenden Audi eines 25-Jährigen geschoben. Dieser wurde wiederum auf den BMW einer 24-jährigen Frau geschoben. Der tschechische Unfallverursacher und die Golf-Fahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt, mussten aber nicht ärztlich behandelt werden. Nachdem alle vier Beteiligten aus ihren Fahrzeugen ausgestiegen waren, entzündete sich plötzlich der Audi des 25-Jährigen und stand nach wenigen Minuten in Vollbrand. Durch den Brand wurde niemand verletzt.

Wenige Meter hinter dem Unfall ereignete sich kurz darauf ein weiterer Auffahrunfall mit ebenfalls vier beteiligten Fahrzeugen. Nahezu zeitgleich zu dem ersten Unfall konnte die 73-jährige Fahrerin eines C-Klasse Mercedes ihr Fahrzeug vor besagter Unfallstelle noch rechtzeitig zum Stillstand bringen, ebenso der 63-jährige Fahrer eines Ford Galaxy. Der nachfolgende 61-jährige Fahrer eines Audi A4 konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten, fuhr auf den Ford Galaxy auf und schob diesen auf die C-Klasse. Im Anschluss fuhr die 32-jährige Fahrerin eines Skoda Oktavia noch in die Unfallstelle und schob alle drei Fahrzeuge nochmals ineinander. Hierbei wurde allerdings niemand verletzt. Die eingesetzten Rettungskräfte kümmerten sich um beide, direkt hintereinander liegende, Unfallstellen.

Für die Löschung des brennenden Fahrzeuges und die Bergung aller beteiligten Fahrzeuge musste die A81 in Fahrtrichtung Stuttgart für etwa 90 Minuten komplett gesperrt werden. In der Gegenrichtung wurde für 30 Minuten der linke Fahrstreifen für die Löscharbeiten gesperrt. Im Einsatz waren ein Rettungswagen, zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Böblingen mit 15 Einsatzkräften, ein Fahrzeug des THW sowie vier Polizeistreifen. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 50.000 Euro an den beteiligten Fahrzeugen. Darüber hinaus wurde durch den Fahrzeugbrand die Fahrbahn in Höhe von ca. 30.000 Euro beschädigt, was eine Erneuerung der Fahrbahndecke erforderlich machen wird.