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15.05.2018

Ein Schild sorgt jetzt für Ordnung

Floschensiedlung: Nach dem Artikel in der SZ/BZ scheint sich die Lage beruhigt zu haben

„Es ist eine Katastrophe“, sagte Walter Proß aus der Parkstraße noch vor zwei Wochen. Seitdem die Wohnsiedlung zwischen Floschenstadion und Bahngleisen nicht mehr eindeutig als Anwohnerbereich ausgewiesen war, mutierte sie hauptsächlich zu den Hauptarbeitszeiten zum großen Parkplatz. Die Wagen waren dabei in erster Linie mit auswärtigen Kennzeichen versehen. Nachdem das SZ/BZ-Lesertelefon klingelte und daraufhin der Zeitungsartikel erschien, gab es die Reaktionen aus dem Rathaus. Sowohl das verschwundene Parkverbotsschild an der Kreuzung Akazienweg/Parkstraße ist wieder angebracht, als auch das Anliegerschild in der Lindenstraße. Letzteres soll diejenigen Auswärtigen ausbremsen, die aus Richtung Calwer Bogen in die Wohnsiedlung fahren, um einen möglichst arbeitsplatznahen Parkplatz zu ergattern. „Die Anwohner werden die nächsten Wochen die Entwicklung beobachten und dann mit uns sprechen“, sagt Sindelfingens Pressesprecherin Nadine Izquierdo. Das Thema Parkausweise ist somit noch nicht vom Tisch. Erst diese würden dem Ordnungsamt bei den Unbelehrbaren einen Handlungsspielraum geben. Die Anwohner müssten in diesem Fall pro Ausweis 15 Euro berappen. Andreas Loibl – auch er wohnt in der Parkstraße – sagt: „Der Artikel in der SZ/BZ hat auf jeden Fall etwas gebracht. Vielen Dank.“ Insgesamt habe sich die Lage beruhigt. Nicht aber in der Erlenstraße, wo sich nach wie vor Kleintransporter aneinanderreihen. Das Bild zeigt das neue Anliegerschild in der Lindenstraße. – weg –/Bild: Wegner