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Karlheinz Reichert · 12.04.2019

Ein Neubau mit 3500 Arbeitsplätzen

Ehningen/Böblingen: Die IBM legt das Labor am Schönaicher First und die Hauptverwaltung für den deutschsprachigen Raum zusammen / Baugesuch könnte im Juli fertig sein

Der Neubau: drei Hufeisen und ein Stern, die durch einen flachen Mittelbau verbunden werden. Bild: Reichert

Die IBM plant in Ehningen zusammen mit der Düsseldorfer Development Partner AG einen Neubau mit 3500 Arbeitsplätzen. Ende 2021 oder 2020 sollen dort die Mitarbeiter des Labors am Schönaicher First (Böblingen) sowie der Ehninger Hauptverwaltung einziehen. Weltweit soll dabei erstmals das neue Arbeitsplatzkonzept des Elektronikkonzerns umgesetzt werden.

Wie viele Mitarbeiter tatsächlich in den dem Neubau beschäftigt sein werden, darüber hüllt sich die IBM in Schweigen. Klar sei, so Dirk Wittkopp, der Leiter des Labors, dass von seinen Mitarbeitern jeder einen festen Arbeitsplatz erhalte. Bundesweit gehören zum Böblinger IBM-Labor, dem größten Entwicklungszentrum des US-Konzerns in Europa, 1500 Mitarbeiter. Davon haben 1300 ihren Arbeitsplatz in Böblingen.
In der Ehninger IBM-Hauptverwaltung, die für den deutschsprachigen Raum zuständig ist, benötige dagegen nicht jeder einen festen Arbeitsplatz, da es sich häufig um Außendienstler handele, sagt Peter Beuke, der von Seiten der IBM für deren künftigen Technology-Campus verantwortlich sein wird.
Wie viele Mitarbeiter derzeit in Ehningen beschäftigt sind, verrät er nicht. Der Neubau würde aber noch Neueinstellungen zulassen: „Wir werden so bauen, dass wir noch wachsen können.“ Es sei jedoch nicht geplant, neben dem Labor noch andere Standorte nach Ehningen zu verlegen.

Mehr steht in der Samstag-Ausgabe der SZ/BZ.