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Von unserem Mitarbeiter Robert Stadthagen · 07.12.2017

Ein Böblinger startet durch

Handball: Alexander Zürn verlängert seinen Vertrag bei der SG H2Ku Herrenberg um zwei Jahre

Alexander Zürn hat seinen Vertrag bei den Oberliga-Handballern der SG H2Ku Herrenberg um zwei Jahre verlängert. „Das Umfeld ist hier gut für mich. Ich fühle mich einfach wohl“, begründet der 23-Jährige seine Entscheidung.

Es passt einfach alles. So könnte man die Situation von Alexander Zürn zusammenfassen. Der 23-Jährige wohnt in Böblingen, studiert im fünften Semester technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre in Stuttgart und spielt Handball bei der SG H2Ku Herrenberg. „Das ist schon optimal, dass ich direkt zwischen Stuttgart und Herrenberg wohne. Es wäre nicht angenehm, wenn ich immer eine Stunde ins Training fahren müsste“, sagt Alexander Zürn.

Da trifft es sich mehr als gut, dass die Verantwortlichen der SG H2Ku Herrenberg auch in Zukunft auf seine Dienste bauen wollen. „Er ist zu einem Leistungsträger auf dem Feld geworden und spielt auch darüber hinaus eine wichtige Rolle. Er identifiziert sich voll mit der Mannschaft und der SG. Deshalb war es uns auch wichtig, ihn für zwei Jahre an uns zu binden“, sagt der Sportliche Leiter Kai Wohlbold. „Er erfüllt bei uns auf Rechtsaußen alleine eine sehr schwierige Aufgabe und ist für uns dort die ideale Besetzung“, sagt Trainer Alexander Job.

Der Coach hat seinen Anteil daran, dass sich Alexander Zürn selbst in einer positiven Entwicklung sieht. „Ich habe in der Abwehr noch ein Stück Stabilität gewonnen. Und ich lasse mich im Spiel nicht mehr so stressen“, meint Zürn. Er behält auch in hektischen Phasen heute eher kühlen Kopf, als das in der Vergangenheit der Fall gewesen ist.

„Da hat ihm manchmal in Situationen gegen den Torwart die Ruhe gefehlt“, blickt Job zurück und attestiert seinem Spieler ein ausgebautes Repertoire an Wurf-Varianten. Zürns größte Stärken sieht der Coach im Abschlussverhalten und dem Gegenstoß in der ersten Welle. In der Abwehr sieht der Trainer durchaus noch Potenzial. Zum Beispiel beim Verhalten in Einlaufsituationen. „Und er muss noch robuster zu Werke gehen.“

Neben der sportlichen Situation beim Tabellenzweiten ist es auch die Stimmung in der Mannschaft, die Zürn die Entscheidung für zwei weitere Jahre bei der SG H2Ku Herrenberg leicht gemacht hat. „In der Mannschaft kann jeder mit jedem. Alle sind freundschaftlich miteinander verbunden“, beschreibt Zürn die Situation. Ein Klima, in dem der sportliche Ehrgeiz aus Sicht des Rechtsaußen aber nicht in den Hintergrund gerät. „Jeder will den Weg gehen, auf dem die SG gerade ist: Mit einer jungen Mannschaft guten Handball spielen.“

Dabei kommt es für den 23-Jährigen gar nicht in erster Linie darauf an, ob das Team am Ende der Runde auf einem der beiden Aufstiegsplätze steht. „Wir müssen es schaffen, Konstanz hinzubekommen“, sagt Zürn. „An den Spielen in Söflingen und Lauterstein hat man gesehen, dass wir das noch nicht schaffen. Wir wissen, dass wir noch einiges zu tun haben. Aber natürlich wäre es schön, wenn am Ende der Runde der Aufstieg stehen würde.“ Die Mannschaft mache sich in diesem Punkt selbst aber keinen Riesendruck.

Den nächsten Schritt Richtung dritte Liga kann die SG H2Ku Herrenberg am kommenden Samstag (20 Uhr/Markweghalle) im Heimspiel gegen den Tabellendritten TV Willstätt machen.

Eine Woche später kommt der ebenfalls noch in Reichweite zur Tabellenspitze liegende TV Weilstetten nach Herrenberg. „Unser Ziel ist es, diese beiden Spiele positiv zu gestalten und dann als Spitzenreiter in die Weihnachtspause zu gehen“, erklärt Alexander Zürn.