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Von unserem Mitarbeiter Heinz Richter · 01.12.2019

Ein Baum für jedes Brautpaar

Gechingen: Brauch der Hochzeitswiese wiederbelebt

Die ersten Bäume werden auf der Hochzeitswiese gepflanzt. Von links die Paare Laura und Konstantin Böttinger, Janina und Nico Rapp, Manuel Groß, dessen Frau krankheitshalber nicht mit konnte, Philipp Vetter und Hanna Wagner, dann sind zu sehen Durmus Akman und Jürgen Eßlinger vom Bauhof, Marlene Mörck und Bürgermeister Jens Häußler. Ganz rechts das Paar Anemone Normann und Stefan Münsinger. Bild: Richter

Jedes Brautpaar, das künftig im Gechinger Standesamt getraut wird, darf auf einer Hochzeitswiese am Ortsrand einen Baum pflanzen und das Obst später ernten. Die ersten Bäume, vier Zwetschgen- und ein Birnbaum wurden jetzt unweit der Kreisstraße von Gechingen nach Deufringen und oberhalb des Radweges von Paaren, die in diesem Jahr geheiratet haben, gepflanzt.

Die Idee dazu brachte Gemeinderat und Heckengäu-Naturführer Gerhard Mörk in den Gemeinderat. In dem es seit kurzem auch eine Naturschutzgruppe gibt, der er angehört. Das Konzept einer Hochzeitswiese geht auf den alten Brauch zurück, dass Hochzeitspaare einen Obstbaum pflanzen. Dieser Baum stand dann als Symbol für Kraft, Stärke und Beständigkeit in der Ehe. In vielen Gemeinden gibt es diesen Brauch schon seit früher, oder er wurde wieder eingeführt.


Künftig sollen die Hochzeiter, die das möchten, einmal im Jahr zusammen kommen, um die Bäume zu pflanzen. In Gechingen heiraten jedes Jahr so zwischen zehn und 15 Paare. Die Bäume stellt die Gemeinde zur Verfügung. Wer möchte, kann diesen Baum auch auf einem eigenen Grundstück pflanzen. Die Brautpaare brauchen sich um nichts kümmern. Das Grundstück wurde bisher von einem landwirtschaftlichen Betrieb gemäht.


Der komplette Artikel steht auf www.szbz.de