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Von Peter Maier · 14.07.2021

Ehningen: Gemeinderat auf Klausurtagung

Bürgerbeteiligung zum Gemeindeentwicklungskonzept „Ehningen 2035“ startet nach den Sommerferien mit Zukunftsatelier

Der Ehninger Gemeinderat bei seiner Klausurtagung auf der Reutlinger Achalm. Bild: z

Ehningen. Der Ehninger Gemeinderat war zu einer Klausurtagung auf der Reutlinger Achalm. Thema war die Auswertung der Ergebnisse aus der Umfrage zum Gemeindeentwicklungskonzept „Ehningen 2035“. Die repräsentative Befragung war Anfang dieses Jahres an 4000 Ehninger Bürger verschickt worden.


Mit 1682 gültigen Fragebögen konnte das Büro Reschl Stadtentwicklung den Teilnehmern der Tagung aus Gemeinderat und Verwaltung eine breite Diskussionsgrundlage vorlegen. Die Stadtplaner des Büro Reschl, welche den Gemeindeentwicklungsprozess betreuen und die Umfrage entwickelt und ausgewertet haben, identifizierten für Ehningen mehrere Handlungsfelder. Diese bildeten die Struktur für das zweitägige Tagungsprogramm.


So berieten sich die Rätinnen und Räte unter anderem bei den Themen Demografie oder Raumstruktur im Plenum, während sie sich den Handlungsfeldern Mobilität, Digitalisierung oder Wohnen in kleineren Arbeitsgruppen widmeten. Den Abschluss bildete die Zusammenfassung der Ergebnisse aus den fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppen.


Die Klausurtagung nutzten die Gemeinderäte auch, um am Rande der Tagesordnungspunkte untereinander den Austausch zu stärken. Dieser war in Coronazeiten aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen leider zu kurz gekommen. Umso größer war die Freude über ein bisschen wiedergewonnene Normalität, sich in den Pausen auch mal in einem zwangloseren Rahmen über laufende und zukünftige Projekte auszutauschen. „In der kommunalpolitischen Debatte wird manchmal mit harten Bandagen gekämpft“, erklärt Bürgermeister Lukas Rosengrün die Wichtigkeit des informellen Austausches, „Ein lockeres Gespräch beim gemeinsamen Kaffee trägt dazu bei, aufgebaute Spannungen wieder zu lösen und verbessert die Zusammenarbeit im Gremium.“


Die Ergebnisse der Klausurtagung fließen genauso wie die Ergebnisse der Bürgerbefragung und die anstehende Bürgerbeteiligung ins Gemeindeentwicklungskonzept „Ehningen 2035“ mit ein. Letztere beginnt nach den Sommerferien mit einem sogenannten Zukunftsatelier, welches das Büro Reschl für zwei Wochen in Ehningen aufbauen wird. Das Atelier fungiert hierbei als eine Austauschplattform, über die sich alle Interessierten mit ihren Wünschen und Anregungen zum Gemeindeentwicklungskonzept einbringen können. Dies wird offline wie online möglich sein.


Zuvor stellen die Stadtentwickler von Reschl in einer Auftaktveranstaltung die Auswertung der Bürgerumfrage vor. Die Ergebnisse der Bürgerumfrage werden schon demnächst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ob die Auftaktveranstaltung und das Zukunftsatelier als Präsenzformate stattfinden können, ist aufgrund der ungewissen Pandemielage noch nicht abschließend geklärt.

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