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Von unserem Redakteur 
Dirk Hamann · 02.09.2020

Dritter Fahrstreifen für die B 464 wird geprüft

Kreis Böblingen: Der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger war zu Gast in Böblingen / Forderungen zur Verbesserung der Verkehrs-Infrastruktur

Der Ausbau der A 81 steht in den Startlöchern, die B 464 verlangt nach mehr Verkehrssicherheit, Schutz für von Lärm geplagte Dagersheimer und bei Renningen nach einem Lückenschluss mit der B 295. Der Gäubahn droht wegen Stuttgart 21 Ungemach. Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, war am Montag im Landkreis zu Gast – und erhielt von lokalen Politikern ein Paket gefüllt mit Wünschen und Forderungen.

Eben war der Parlamentarische Staatssekretär noch bei Mercedes der Eröffnungsfeier der „Factory 56“, der Autofabrik der Zukunft – jetzt steht Steffen Bilger dort, wo der Verkehr aus allen Richtungen an ihm vorbei rollt. Landrat Roland Bernhard hatte ihn auf die Hulb eingeladen, auf die Brücke in der Hans-Klemm-Straße, die über die B 464 führt. Und beim Austausch von wichtigen Themen zwischen Schienen-, Schwerlast- und Berufsverkehr aller Art wertvolle lokalpolitische Unterstützung erhalten. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz platziert sich dazu ebenso auf dem Gehweg wie die Landtagsabgeordneten Thekla Walker (Grüne), Sabine Kurtz (CDU), die Kreisräte Helmut Noë (CDU) und Dr. Tobias Brenner sowie wie Böblingens Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz.


Ein Anliegen von Roland Bernhard bezieht sich auf die B  464, wo man die Chance verpasst habe, den Lückenschluss mit der B 295 vor dem A 81-Ausbau zu bewerkstelligen. Gleichwohl dürfe man den Lückenschluss im Jahr 2025 oder 2026 nicht gefährden, betont der Landrat. Dazu weist er darauf hin, dass man auf der B 464 im vergangenen Jahr viele Unfälle mit Toten zu beklagen hatte, verschiedene Maßnahmen – von Tempo 90 bis hin zu Blitzanlagen – dazu geführt hätten, dass ganz schwere Unfälle seitdem „glücklicherweise ausgeblieben sind“. Trotzdem seien aus Landkreis-Sicht auch bauliche Maßnahmen notwendig, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. So werde aktuell vom Regierungspräsidium geprüft, ob es sinnvoll und möglich wäre, der B 464 einen dritten Streifen, um das sichere Überholen zu ermöglichen, hinzuzufügen. „Das steht aber am Anfang. Was bei der Prüfung der 3-Streifigkeit herauskommt, kann ich noch nicht sagen“, so Bernhard.


Der komplette Artikel steht in unserer Donnerstagsausgabe sowie unter www.szbz.de