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Von Peter Bausch · 26.06.2018

Domo Novo ist nur noch Geschichte

Sindelfingen: Klare Mehrheit im Gemeinderat will den Standort des ehemaligen Gemeinschaftswarenhauses für ein Kultur- und Bürgerzentrum aufgeben / Neue Pläne für Alte AOK

Es bleibt vorerst alles so wie es heute ist: Das Domo an der Schnittstelle zwischen Stiftsbezirk und Altstadt aus der Luft wird kein Kultur- und Bürgerzentrum in Sindelfingen. Bild: F. Stampe

Die Lager sind festgezurrt. Eine klare Mehrheit von CDU, Freien Wählern und großen Teilen der SPD im Sindelfinger Gemeinderat hat am Dienstagabend beschlossen, den Standort Domo für ein geplantes Kultur- und Bürgerzentrum in der Innenstadt aufzugeben. Dagegen sollen die Pläne für einen Abriss der Alten AOK und einen Neubau in Sichtweite des Bahnhofs weiter verfolgt werden.

Nach einer erneut langen Diskussion bestätigt der Gemeinderat damit das Votum, das vor einer Woche sowohl der Verwaltungsausschuss als auch der Technik- und Umweltausschuss abgegeben hatten. Nach einer Anhörung von Eigentümer Florian Leebmann, der die Domo-Gewerbeflächen von seinem Vater geerbt hatte, ist bis auf Axel Finkelnburg und zuweilen Manfred Stock die gesamte SPD-Fraktion auf die Linie der Stadtverwaltung eingeschwenkt.
Walter Arnold (CDU) und Ingrid Balzer (Freie Wähler) hatten sich bereits mit ihren Fraktionen eindeutig hinter das Projekt gestellt, die Alte AOK an der Marienstraße abzureißen und am Standort in Sichtweite des Bahnhofsgeländes ein multifunktionales Kultur- und Bürgerzentrum zu bauen.
Der Förderverein Domo Novo und seine seit 2014 verfolgte Idee eines soziokulturellen Zentrums im Domo für Vereine der unterschiedlichsten Nationalitäten, für Tanzgruppen, für Bands mit Proberäumen, Konzertsaal, Büros und Platz für Start-Up-Unternehmen unter einem Dach sind damit nur noch Geschichte.

Mehr am Mittwoch in der SZ/BZ.