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Von unserem Mitarbeiter Konrad Buck · 14.03.2019

Dieses Jahr gibt's wohl keine Techno-Party

Sindelfingen/Gärtringen: Nach dem Korb von der Gemeinde Gärtringen wollte der Veranstalter das Wet-Festival ins Badezentrum bringen – aber das wurde zur Hängepartie

Techno-Fans feiern im Gärtringer Freibad das Wet-Festival. Solche Bilder wird es in diesem Jahr nicht geben. Auch das Sindelfinger Badezentrum ist für den Veranstalter mittlerweile keine Alternative mehr. (Bild: SDMG / Dettenmeyer / A)

7000 Besucher bei einer Techno-Party im Freibad: Dieses Szenario wird es in diesem Jahr wohl nicht mehr geben. Das Wet-Festival findet nicht mehr in Gärtringen statt – und wohl auch nicht in Sindelfingen. Der Veranstalter fühlt sich ausgebootet.

Als sich abgezeichnete, dass die Techno-Party in Gärtringen keine Zukunft mehr hat, streckte Sascha Ritter als  Geschäftsführer der Wet Festival GmbH die Fühler nach Sindelfingen aus. Von der Sindelfinger Stadtverwaltung fühlt sich Sascha Ritter aber hingehalten, weil auf „x Anfragen“ innerhalb von sieben Monaten keine Rückmeldung mehr gekommen sei – weder eine Zusage noch eine Absage.

„Das stimmt so nicht“, sagt Sindelfingens Sport- und Bäderamtsleiter Christian Keipert. Erst am Mittwoch habe es, nachdem das Thema aufkochte, ein Gespräch mit dem Veranstalter gegeben – mit dem Ergebnis, dass nach wie vor alles möglich sei, „und zwar auch noch dieses Jahr“.

Trotzdem zieht sich die Angelegenheit, wobei das Thema Lärm eine zentrale Rolle spielt. Die Stadt habe vom Veranstalter ein entsprechendes Gutachten verlangt. Dieses liege seit kurz vor Weihnachten vor. Schlüsse daraus wolle die Stadt „zeitnah“ ziehen, „wir befinden uns in der Schlussphase der Prüfung", sagt Christian Keipert. Sascha Ritter vermutet, dass die Sindelfinger Stadtverwaltung nach den Differenzen um das Festival „Sindelfingen rockt“ möglicherweise solchen Veranstaltungen skeptisch gegenüberstehe, zumal das Sindelfinger Freibad nicht so peripher gelegen ist wie die Gärtringer Lokalität.

Ebenso genau wie den Lärm müsse man das Thema Sicherheit überprüfen. "Gründlichkeit geht hier vor Schnelligkeit", sagt Sportamtsleiter Christian Keipert.

 


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