Nachrichten
Bilder
Videos
Abo-Service und Anzeigen
Themen und Portale

Job

Termine und Veranstaltungen
Über uns






Von unserem Redakteur Jürgen Wegner · 10.08.2018

Die Zukunft des Hallenbads steht in den Sternen

Sindelfingen: Zweieinhalb Jahre nach der großen Info-Veranstaltung in der Stadthalle weiß immer noch niemand, wie es mit der Schwimmhalle im Badezentrum weitergeht

Bild: z

In der Schwimmhalle des Badezentrums läuft derzeit das große Reinemachen. Die Sindelfinger sind das in den Sommermonaten gewohnt, hatten sich aber auch schon auf ein bisschen mehr eingestellt. Dass die für 2018 geplante Grundsanierung ins Wasser fällt, ist bekanntaber noch immer bleibt offen, wann diese über die Bühne geht. Und vor allem: Was wird grundsätzlich aus dem Sindelfinger Hallenbad?

Drei  Varianten hatte Dr. Klaus Batz von der Nürnberger Kommunalberatung "Con.pro GmbH" bei der Infoveranstaltung in der Stadthalle an die Wand geworfen: Zum einen stand die 11 bis 15 Millionen Euro teure Generalsanierung zur Wahl. Zweitens die mittlere Lösung, bei der die Stadt 20 bis 28 Millionen Euro in die Hand nimmt und den Spaß-, Wellness- und Gesundheitsbereich aufpeppt. Drittens das Public-Private-Partnership-Modell (PPP), bei dem ein privater Investor für 50 bis 60 Millionen Euro blühende Saunalandschaften anlegt.

Seit jenem 2. Februar 2016 ist reichlich Zeit verstrichen. Deshalb schrieb SZ/BZ-Leser Jochen Schneider ans Sport- und Bäderamt und bekam standardisierte Mailantworten, die ihn nicht viel schlauer machten. "Könnten Sie da mal nachhaken", bat er jetzt die SZ/BZ.

Sportamtsleiter Christian Keipert bedauert, dass seine Antworten bei Jochen Schneider tatsächlich nicht viel Licht ins Dunkel brachten. Das konnten sie freilich auch nicht  denn Stand heute ist weder klar, in welche Richtung es jetzt gehen soll, noch, wann die Stadträte in den Gremien darüber diskutieren. Das Thema ist schlichtweg über die Maßen komplex und bedeutend. "Das Badezentrum strahlt weit über die Stadtgrenzen hinaus, hat hohe Bedeutung und darf deshalb von mir nicht im Vorbeigehen abgehandelt werden."